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zu führen und sich mit seinem Landsmann zu verbinden; beiden sollteHotze, der das Gasler- und Glarnerland besetzt hielt, die Hand reichen.So hoffte man, Massena vollends aus der Schweiz zu vertreiben.Aber der tüchtige General kam seinen Gegnern zuvor. Durch sei-nen bergkundigen Unterführer Leco u rb e ließ er die Österreicheraus dem Wallis und dem ganzen Reuß- und Gotthardgebiete werfen,noch ehe Suworoff, dem er den Weg verrammeln wollte, seinenAlpenmarsch angetreten hatte. Dann holte er zu einem Hauptschlaggegen die Russen in Zürich aus. An einem nebligen Herbstmorgenerfolgte bei Wollisliofen ein Scheinangriff auf Korsakoff, der seineHauptmacht hier einsetzte. Inzwischen ging, durch den Nebel be-günstigt, der größte Teil des französischen Heeres bei Dietikon überdie Limmat und kam mit leichter Mühe bis in die Nähe der Stadt,wo sich ein blutiger Kampf entwickelte, der den Russen eine schwereNiederlage brachte. Korsakoff, der seinen Fehler erst zu spät er-kannte, konnte nur mit Mühe die Hälfte seines Heeres über denRhein nach Deutschland retten. Gleichzeitig wurde auch bei Kalt-brunn und Schännis gekämpft, wo Hotze den feindlichen Kugeln erlag.
6. Suworoffs Alpenzug. Endlich rückte Suworoff in die Schweiz.Unter beständigen, schweren Kämpfen stieg er über den Gotthardins Reußtal hinunter, indem er die Franzosen, die sich über denUrnersee nach Schwyz zurückzogen, vor sich her trieb. Da dieStraße bei Flüelen keine Fortsetzung hatte und alle Schiffe wegge-bracht worden waren, führte Suworoff sein Heer über den Kinzigkulmins Muottatal. Aber auch dort stieß er auf Franzosen, und zugleichvernahm er die Niederlage Korsakoffs bei Zürich. Nun wandte ersich über den Pragelpaß ins Glarnerland, wo ihm die Franzosenwiederum den Weg versperrten, und von da unter unsagbaren Mü-salen über den schneebedeckten Panixerpaß nach Graubünden undüber die Schweizergrenze. — Massena hatte Frankreich gerettet;die zweite Koalition aber löste sich auf, da die Russen sich vomKriege zurückzogen.
V. Kaiser Napoleon I.
1. Der Übergang zur Monarchie. Die Niederlagen der fran-zösischen Heere, Teuerung und Geldnot riefen in Frankreich einegroße Unzufriedenheit gegen das Direktorium hervor. Honaparte,der von dieser Stimmung des Volkes unterrichtet war, fühlte, daßseine Zeit gekommen sei. Er ließ sein Heer in Ägypten im Stiche