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e) Geschichtliches.
1. Kimbern und Teutonen. Aus der Geschichte des Al- 100tertums wissen wir, wie die Germanen bereits um das Jahr
113—101 v. Chr. mit den Römern in Berührung kamen,indem die Cimbern und Teutonen sich im Süden freundlichereWohnsitze suchten.
2. Der Kampf gegen die Römer. Auch Cäsar hatte 6vwiederholt gegen die vordringenden Germanen zu kämpfen,Endlich aber sicherten sich diese doch ihre Freiheit und Unab-hängigkeit durch den ruhmreichen Sieg im Teutoburgerwalde
im Jahre 9 n. Chr. ^
3. Folgen. Durch diese Abwehr gegen die Römer aber wnr- ”den die Germanen zugleich seßhafter. Auch bildeten sich unterden einzelnen Völkerschaften größere Verbände oder Stämme.
So treffen wir bereits seit dem Anfange des dritten Jahr-hunderts alsHanptstämme: 1. Die Alemanen oder Schwa-ben im südwestlichen Deutschland, 2. Die Franken amMittel- und Niederrhein, 3. Die Sachsen zwischen Einsund Elbe und 4. Die Goten zwischen den Karpathen unddem Schwarzen Meere, durch den Dniester wieder in Ost- undWestgoten geteilt. Ebenso gehörten zu diesem die Wandalen,die wir später in Afrika finden werden, die Heruler undRugier, die im heutigen Pommern ihren Sitz hatten undderen Haupt Odoaker war, und die Burgunder, die imwestlichen Deutschland, im Rücken der Alemannen, wohnten.Endlich verdienen der spätern Geschichte wegen hier noch er-wähnt zu werden die Langobarden (ein suevischer Stamm),die am linken Ufer der untern Elbe wohnten.
Noch bedeutender als diese Stnmmesbildnng, wurde fürdie Germanen, wie für Europa überhaupt, die nun kommendeZeit der Völkerwanderung.
3. I>ie Völkerwanderung.
( 275 — 400 .)
Ursachen. Wie wir gehört haben, wurde der Boden vonden alten Deutschen schlecht gepflegt und insbesondere derAckerbau nur spärlich betrieben, Dagegen stieg die Bevölke-