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Zweiter Teil. Die neuere und neueste Zeit.
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Endlich gab Schwyz auf das Drängen der Tagsatznng nachund der Kanton blieb beisammen. Die Stadt Basel dage-gen rückte mit einem Heere gegen Licstal heran. Doch wurdedasselbe von freiheitsliebenden Bauern bei Pratteln ge-schlagen und Basclland blieb ein selbständiger Ort der Eid-genossenschaft.

b) Urne religiös-politische Wirren.

( 1834 — 1847 .)

1. Die Badencr Konferenz. Den politischen sollten re-ligiöse Neuerungen folgen. Zu dem Zwecke traten im Jahre

1834 1834 die Abgeordneten der freisinnigen Kantone Bern, Lu-zern, Solothurn, Baselland, Aargau, Thurgau und St. Gallenzu Baden im Aargan zusammen und setzten die sogenanntenBadener Artikel fest. Durch diese verlangten sie: es sollendie Kloster und geistlichen Güter unter die Aufsicht des Staatesgestellt, die Verordnungen der kirchlichen Obern der Geneh-migung (Placet) der weltlichen Behörden unterstellt, dieFeiertage und Festtage vermindert und die Geistlichen zueinem Verfassungseide gezwungen werden. Das katholischeVolk dagegen verwarf zum größten Teil diese Artikel. Ins-besondere wehrten sich gegen dieselben das katholische Freiamtund die Katholiken im Jura. Damit aber wuchsen, wie im16. und 17. Jahrhundert, auch die religiösen Gegensätze wie-der von Tag zu Tag.

2. Der Ziircher-Putsch. In Zürich kam es wegen derAnstellung von Professor David Strauß an der dortigenUniversität zu einem Aufstande, dem sogenannten Zürcher-

1839 Putsch, im Jahre 1839, weil Strauß die Gottheit Christileugnete.

3. Die Aufhebung der Klöster im Aargau. Ebensoführte die Verfassungsänderung im Aargau zu neuen Aus-ständen in den katholischen Bezirken. Darauf erfolgte aufAntrag von Augustin Keller die Aufhebung der Klöster da-selbst. Es waren ihrer acht. Der Rat stimmte bei, undsofort, mit unerhörter Härte, wurde der Beschluß auch voll-zogen. Innert zweimal 24 Stunden mußten sämtliche In-sassen trotz der größten Winterkälte (es war nämlich Mitte