senschaft übergeben, welche bei der Abrechnung der Gesamt-kostcn den Wert des Inhaltes in Abzug bringt.
8. Die Ausführung dieser Bestimmungen wird in Bei-sein von hiezu bezeichneten Offizieren der französischen undschweizerischen Armee stattfinden.
9. Es ist der schweizerischen Eidgenossenschaft anheimge-stellt, die Jnternierungspunkte für Offiziere und Truppender französischen Armee zu bezeichnen.
10. Dem Bundesrate bleibt überlassen, die Einzelheitender Vorschriften zu bestimmen, welche obige Übereinkunft ver-vollständigen sollen.
3. Der Übertritt der „Bourbakis". Sofort begannder Einmarsch bei VerriereZ. Derselbe nahm nicht wenigerals 48 Stunden in Anspruch und doch wurde Tag undNacht Truppe an Truppe marschiert. 86,000 Mann, 5000Pferde und Tausende von Fuhrwerken kamen in die Schweiz.Zuerst waren es namentlich Geschütze, Caissons und Kriegs-suhrwerke aller Art, welche eintrafen. Darauf folgten dieTruppen aller Waffengattungen in den sonderbarsten Kostümenund meistenteils in dem bedauernswürdigsten Zustande, müh-sam in dem tiefen Schnee sich fortschleppend, viele mit be-denklich zerrissenein Schuhwerkc, mit Holzschnhen oder bloßmit in Lumpen gewickelten Füßen daherkriechend. In bun-tem Gemische sah man hier die Kürassiere in den früher weißgewesenen Reitermänteln, die Turkos in ihren verzierten Jacken,die Husaren, die buntscheckigen Uniformen der Freischützen,die dunkelblauen Artilleristen, daneben Kranke in Woll-decken. (Nur die Hosen waren uniform, durch Wasserund Kot einheitlich gefärbt.) Vielen stand die Auszehrungund der Tod deutlich in den abgehärmten Zügen geschrieben.Ein scharfer, pfeifender Husten begleitete die Kolonne, üblerGeruch ging von ihnen aus. Traurig war auch der Anblickihrer Pferde. Viele waren wochenlang nicht abgesattelt undabgeschirrt worden. Ekle Wunden bedeckten infolge dessenden Körper. Ohne Nahrung, hatten sie nicht nur die eichenenRüder der Caissons und Geschütze, sondern ihren Nebenpfer-den die Mähnen, den Vorrossen die Schweife bis auf dieRübe abgekcrbt. Sie waren ganz steif von der in eisigerKälte zugebrachten Winternacht. Schon lange ohne Nahrung