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Zweiter Teil. Die neuere und neueste Zeit.
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großen Teile verdorben war, mußte sortiert und frisch ver-packt werden.

5. Die Heimkehr. Verschiedene Anregungen des hohenBundesrates, die Internierten vor dem vollständigen Frie-densschlüsse in die Heiinat zu entlassen, scheiterten an demWiderstände des deutschen Hauptquartiers. Endlich am13. März schlug die Erlösungsstuude. Am 24. März warder letzte Mann wieder in sein Vaterland zurückgekehrt, nach-dem 1700 ihre Ruhe in fremder Erde gefunden (meistensan Blattern, Nerveufieber und Lungenentzündung gestorben).

Die Kostennote belief sich auf Fr. 12,154,396. Dabeiwaren inbegriffen Fr. 1,615,159 für die 16,861 Mann derBewachungsmannschaft. Die Tageskosten für jeden Inter-nierten beliefen sich auf Fr. 2.97. Den 12. August 1872waren die von einer französischen Kommission geprüftenRechnungen vollständig beglichen.

Frankreich drückte durch einen feierlichen Beschluß derNationalversammlung in Bordeaux der Schweiz den tiefge-fühlten Dank aus.

8. Die neuesten, weltgeschichtlichen Ereignisse

(1870-1898.)

Die Zeit seit dem deutsch-französischen Kriege kennzeich-nete sich im ganzen als eine Zeit des Friedens und derruhigen Entwicklung. Europa suchte namentlich seine Kolo-nialmacht in Afrika und Asien zu erweitern.

1. Frankreich. Frankreich dürstete allerdings nach Rachegegenüber Deutschland. Doch verstanden es einsichtige Män-ner, wie die Ministerpräsidenten Thiers und Jules Ferry,immer wieder, die Gelüste im Zaune zu halten und fried-lichere Verhältnisse anzubahnen. Auch schlössen zur Erhaltungdes Friedens die drei Mächte: Österreich, Deutschland undRußland den sogenannten Dreibund. Später (1878) tratItalien an die Stelle Rußlands, während dieses sich immermehr Frankreich näherte.

Im Innern Frankreichs tobte zunächst der Kampf zwi-schen Monarchie und Republik. Die Monarchisten selbstteilten sich wieder in die verschiedensten Parteien. (Legitimsten:Graf Chambord; Orlea,listen: Graf von Paris; Imperialisten: Napoleon III.)