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III. Der Krieg
der britischen Landwirtschaft. Englands Handelsflottezeigt ein absolutes Wachstum ihres Tonnengehaltes,das seit 1902 größer war als unsere ganze Handels-flotte. Die beiden Länder haben durchaus nebeneinanderPlatz, und bei richtiger Beurteilung fallen ihre Inter-essen in vielen großen Fragen zusammen. Die Hetzegegen uns erscheint auch höherstehenden Engländern alskleinlich und töricht.
Was das amtliche England am meisten erregte, warunser Flottenbau. Er brachte den Entschluß des deut-schen Volkes zum Ausdruck, Weltpolitik zu treiben,unsere weltweiten Interessen wirksam wahrzunehmenund unsere Geltung als gleichberechtigte Nation anjedem Punkte zu wahren. Die Flotte sollte so starksein, daß sie jeden Angriff zu einem Wagnis stempelteund als Machtfaktor bei allen internationalen Aus-einandersetzungen in die Wagschale geworfen werdenkonnte. Die deutsche Kriegsflotte ist aber nicht halbso groß wie die britische, also keineswegs auf einenAngriffskrieg gegen England zugeschnitten.
Aber das amtliche England beansprucht mehr alsdie Überlegenheit, es fordert die „Suprematie", dieOberhoheit zur See, das heißt eine Macht, die jederanderen ihren Willen aufzwingen kann, sobald dieInteressen auseinandergehen. Das aber ist ein An-spruch, der ohnehin unwiederbringlich verloren ist. Istdoch die Nordamerikanische Flotte der deutschen etwagleichwertig. Aber noch immer hat England in derzweitgrößten Seemacht den Feind gesehen, und es warnur die Wiederaufnahme einer alten Tradition, alsEduard VII. unseligen Angedenkens seine Einkreisungs-politik gegen Deutschland begann. Nachdem England,