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Die Geschichte der Schweiz : der Jugend erzählt / von Johannes Jegerlehner ; Illustriert von Paul Kammüller
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Nauen von sich und ließ sie schwanken aus dem Lee und lief durch dieBerge hinaus, so fest er mochte, und lief durch Lchwiz hin schattenhalb,durch die Berge bis gen Büßnacht in die hohle Gasse. Da war er vordem Herren und wartete da, und als sie geritten kamen, da stund erhinter eine Ltaude und spannte seine Armbrust und schoß einen Pfeilin den Herren und lies wieder zurück hinein gen Uri durch die Berge.

Da demnach, da ward Ltoupachers Gesellschaft so mächtig, daß sieanfingen, den Herren die Häuser zu brechen, und so sie etwas tunwollten, so fuhren sie zu tagen in Trenchi (unbekannter Ort), undwo böse Türmlein waren, die brachen sie, und fingen zu Uri zuerstan, die Häuser zu brechen nun hatte derselbe Herr einen Turm an-gefangen unter Lieg (Nmsteg) auf einem Bühel, den wollte er nennenTwing Uri, und andere Häuser, darnach Lchwandau und etlicheszu Lchwiz und etliches zu Ltans und namentlich das aus dem Uotz-berg; das ward nachher durch eine Jungfrau gewonnen. Nun war nachdem allem das Haus zu Sarnen so mächtig, daß man das nicht gewinnenmochte, und war der Herr, der da Herr war, ein übermütiger, hoffär-tiger, strenger Mann und tät den Leuten großen Drang an und fuhr zuund machte, wenn Festtage kamen, so mußte man ihm Geschenke brin-gen, je darnach einer Gut hatte, einer ein Ualb, einer ein Schaf odereiner eine Speckseite, und also zwang er die Leute mit Steuern und hielt siehart. Nun waren der Eidgenossen so viel heimlich worden, daß sie zu-fuhren und miteinander anzettelten, daß sie auf eine Weihnacht, so manihm wieder schenken und Gutjahr bringen sollte, daß sie je einer mit dem

andern gehen sollten.-Sie sollten aber keine Wehre tragen anders,

denn einer einen Stecken. Und also kamen ihrer viele hinein in die Buchezu dem Feuer. Nun waren die andern ihrer viele unterhalb der Mühlein den Erlen verborgen und hatten miteinander abgemacht, wenn dieim Haus däuchte, daß ihrer so viel wären, daß sie die Tore offenbehalten möchten, so sollte einer hinausgehen und sollte ein hörnleinblasen,' dann sollten die in den Erlen aus sein und ihnen zu Hilfekommen. Das täten die im Haus,' da sie däuchte, daß ihrer genugwären, da ging einer in einen Balken (Balkon?) und blies sein hörn-lein, was ihr Wahrzeichen war. Nun war es zu der Tageszeit, als mandie Geschenke brachte, daß der Herr in der Nirche war. Da nun die,so in den Lrlen lagen, das hörnlein hörten, da liefen sie durch dasWasser, daß die niedersten schier nirgends Wasser hatten, und liefenhinten hinaus und an das Haus und gewannen das. Das Geschrei kam

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