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Brönz! U si Frau isch so schnäderfräßig, si schätzt! iises Brotnüt; es wär ihr z’weni wißes, si gäb’s umme de Gaiß.“ So warich abgefertigt, aber nicht zufrieden. Ich stahl Eier, und da esdiese selten gab im Winter, so stahl ich sie im Sommer im Vor-rat und verbarg sie im Heu, stahl Apfel, dürres Zeug, und wollteeinmal sogar der Kuh eine Halbe Milch ausziehen. Die aber ver-stund keinen Spaß, sondern schlug den ungewohnten Melker gartüchtig in den Mist, daß er Mund und Nase voll bekam.
Ich kam gewaltig vorwärts. Die Fragen waren im hui aus-wendig gelernt, Psalmen eine Menge ebenfalls. Davon verstand ichfreilich nichts; aber aufsagen konnte ich, daß man mit keinemHämmerlein dazwischen schlagen konnte. So weit hatte ich es inder Kunst aufzusagen gebracht, daß ich bei vielen Fragen nie Atemschöpfte und selten mehr als einmal. Freilich mußte ich dann gartief aufatmen, wenn ich fertig war. Aber das gefiel den Leutengar wohl, und wer am wenigsten zu atmen brauchte, den hieltensie für den geschicktesten. Am Ende des Winters gehörte ich zuden Geschickteren, und der Schulmeister, dem ich gar lieb war,hätte mich gerne auf eine vordere Bank getan. Er durfte es aber
nicht, weil gerade ob mir des Weibeis Bueb saß. Hätte er mich
über den springen lassen, so würde es einen Lärm abgesetzt habenfurchtbarlich, daß des Webers Bueb über s’Weibels Bueb hinaus-gesetzt worden sei im Examenrodel und einen halben Batzen mehrExamengeld bekommen solle. Aber meine Fortschritte waren erstbei Anfang der Schulen im folgenden Winter recht auffallend. Vor
allem ging es an ein Repetieren und bis repetiert war, war von
Schreiben und Rechnen keine Rede. Dieses Repetieren dauerte we-nigstens bis zum Neujahr; bei vielen, die erst nach dem Dreschenkamen, bis nach Fastnacht. Und andere brachten es nicht mehr soweit, als sie im vergangenen Winter gewesen waren.
Den ganzen Sommer hatten nämlich die meisten Kinder garkein Buch angesehen; mit den Strümpfen im Frühjahr hatten siees weggelegt, und erst mit den Strümpfen oder oft noch nach den-selben nahmen sie es wieder vor. So war bei vielen alles rein ver-gessen. Buchstabiere!- mußten Buchstaben wieder kennen lernen.
Vor allem wünschte ich, die andern b’hören zu können, odermit andern Worten, Stellvertreter zu werden. „Peterli“, sagteder Schulmeister: „es isch mer leid; du chasch wohl b’höre, abereis chasch no nit: du chasch no nit z’hingerfür lese, u bis das