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Bilder aus der Welt- und Schweizergeschichte : zur Lust und Lehr der Jugend / Jakob Grunder, Hans Brugger
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65
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IX. Die deutschen Kaiser.

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kehrten die Ungarn nie mehr wieder. Sie siedelten sich in der Donau-ebene an und traten zum Christentum über. Otto stieg mit Heeres-macht über die Alpen. Er befreite die Fürstin Adelheid, eine Tochterder burgnndischen Königin Bertha, von ihren Drängern, vermähltesich mit ihr und eroberte Oberitalien. Etwas später (962) ließer sich in Rom zum Kaiser krönen. Er wurde das Oberhaupt des„heiligen römischen Reichs deutscher Nation". Deutschland warjetzt die Vormacht Europas.

Königin Aertha.Der Salier Konrad II.vereinigt Mnrgundmit Deutschland.Keinrich III.

Als Rudolf II. von Burgund früh starb,führte Kö-niginBerthaviele Jahrelang die Re-gierung. Wie eine rechte Landesmuttersorgte sie für ihre Untertanen. DieSage erzählt, wie sie die Leute auf-munterte, Land urbar zu machen, wiesie die armen Leibeigenen beschirmteund die Frauen und Töchter spinnenlehrte. Sie übte Werke der Wohltätig-keit und gründete viele Gotteshäuser.

Ihr gehörten im heutigen Bernbietz. B. die Höfe Bümpliz und Kirch-berg. Die Zeit aber, da die KöniginBertha im Lande herumritt und spann,

war keine ruhige und sorgenlose. Von der Meeresküste über dieAlpenpässe kamen oft Räuber ins Land, die Sarazenen, nichtminder gefürchtet als die Ungarn. Da ließ Bertha feste Türmebauen, darin sich die Landleute bergen konnten (z. B. La Sarrazim Waadtland). Ihr kinderloser Enkel Rudolf III. vermachte seineKrone den deutschen Kaisern. Kaiser Konrad II. vom Stamm derFrankenan der Saale vereinigte Burgund mit dem deutschenReich. Zu diesem gehörte die Schweiz nun jahrhundertelang. Vonallen deutschen Kaisern hielten sich die Salier Konrad II. und Hein-rich III., sein Sohn, am häufigsten in unserm Lande auf. Hein-rich III. war ein so mächtiger Herr, daß er nach seinem Willen in

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