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Bilder aus dem Mittclalter.
mannhaft zu streiten, die Kirche und ihre Diener wohl zu beschirmen,alles Unrecht zu bekämpfen, das gegebene Wort zu halten und demKaiser in Treue zu dienen. Dann berührte ihm ein angesehener Adligerdie Schulter mit seiner Schwertklinge und sprach: „Im Namen Gottes,des heiligen Michael und heiligen Georg schlag ich dich zum Ritter!"In voller Rüstung bestieg der junge Ritter hierauf sein Pferd und be-wies vor allem Volk seine Reiter- und Waffenkünste. Auch die Ritter-fräulein erhielten eine gute Erziehung und zeigten ihre Geschicklich-keit in allerlei Handarbeiten, im Spinnen und Weben.
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L. Ritterrüstung undRilterspiek. tzurnicr.
Zog der Ritter zu Feld, so trug er am linkenArm den Schild, seine rechte Hand umfaßte denSpeer, an der Seite hing das Schwert. DenKopf schützte er durch den Helm mit dem Visier vor dem Gesicht,den Oberkörper schirmten Panzer und Halsberg, Schienen von Stahldeckten Arme und Beine, öfters trugen die Ritter auch Harnische, dieaus eisernen Ringlein zusammengesetzt waren. Der Eisenschuh endete inlanger Spitze (Schnabelschuh). Also gewappnet, griff der Ritter den Feindan oder kam mit andern Adeligen zum friedlichen Ritterspiel, zum Turnier,zusammen. Hier wollten sie ihre Kraft und Gewandtheit erproben. Aufder Matte zu Unspunuen z. B. übten sich die Adeligen des Oberlandes imTurnier. Ein Zaun umgab den Ringplatz, auf einer Bühne saßen die