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Bilder aus der Welt- und Schweizergeschichte : zur Lust und Lehr der Jugend / Jakob Grunder, Hans Brugger
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Wie Bern und die Eidgenossenschaft gegründet wurden.

Adolf und Albrecht gerieten bald in Fehde. Überall war Kriegs-zustand. Diesmal waren die Berner auf ihrer Hut. Sie wußten,daß die Adeligen in den burgundischen Landen Böses gegen sie imSchilde führten. Jene scharten sich um das habsburgisch gesinnteFreiburg. Die Grafen von Neuenburg, die von Greierz unddie Freiherren von Weißen bürg waren dabei. Sie erschienen am2. März 1298 plötzlich vor Bern. Wohlgeordnet und mntvoll rückten dieBerner aus, schlugen den Feind am Dornbühl bei Wangen undjagten ihit durchs „Jammertal" in Heller Flucht der Sense zu. Siebrachen hierauf die Burgen Bremgarten, Geristein und Belp und eignetensich die ersten Gebiete rechs der Aare an, die Gemeinden Muri, Völligen,Stettlen und Vechigen. Die Klöster der Umgegend traten in BernsSchutz. Mit ihm verband sich das freie Reichsländcheu Oberhasli.Mit Murten, Biel und Solvthurn bildete es einen kleinenStädtebund. — Draußen im Reich war Adolf von Nassau seinemGegner erlegen, und Albrecht bestieg 1298 den Thron. Rastlosmehrte dieser sein Hausgut. Aber schon 1308 fand er einen jähenTod. Sein eigener Neffe Johann ermordete ihn zu Windisch ander Reuß, weil ihn: Albrecht sein Erbe nicht herausgeben wollte.Johann und seine Mitverschwornen entflohen. Dafür büßten vieleihrer Angehörigen mit dem Leben. Aus ihrer Habe stifteten dieBluträcher des Königs, seine Witwe und Söhne, das Kloster Königs-felden. Seine erste Äbtissin war Agnes, die Tochter Albrechts,die verwitwete Königin von Ungarn. Das historische Museum inBern birgt wertvolle Andenken an diese Fürstin. Anderthalb Jahr-hunderte lang saß kein Habsburger mehr auf dem deutschen Thron.

Vergl. Lcseb. 1. Bd. S. 4VS „Habsburgs Maucr»". 3. Bd. S. 480 „Frau Agnes und die Nonnen".

III. Aev Lcrupenstreit.

H ..dem Sieg bei Wangen (Dornbühl)

: Wachstum, t gogann die Stadt Bern mit allem Eifer ihre

: Sol-thurn vekaaert. k ^ ve

i Erstes Bündnis mit den k Macht und ihr Gebiet zu erweitern.

i Waldstätten. k Sie mußte stark werden gegenüber so vielen

...Feinden, welche ihr Wachstum hemmen woll-ten. Ein jugcndkräftiges Streben beseelte sie, und kein Opfer warihr zu schwer. Jeder tüchtige Mann war ihr willkommen. Sie nahmihn als Bürger an, auch wenn er auswärts wohnte. So hatte Bern