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Bilder aus der Welt- und Schweizergeschichte : zur Lust und Lehr der Jugend / Jakob Grunder, Hans Brugger
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149
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IX. Maximilian und der Schwabenkrieg.

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Gefecht um oder ertranken elend in Sumpf und See. Mit 5000Mann brach der Graf von Fürstenberg von Konstanz her inden Thurgau ein. Bei Schwaderloo griffen ihn 1500 Schweizeran, schlugen die Schwaben in schimpfliche Flucht und erbeuteten allihr Geschütz. Ähnlich erging es einer Feindesschar von 2500 Mann,die vorn Sundgau gegen das Birstal vordrang. Im Bruder holzbei Basel stoben sie vor 800 Eidgenossen davon. Diese Einbrücheins Schweizergebiet bezahlten die Eidgenossen mit Zügen in denHeg au wieder heim, wo sie man-ches Adelsschloß in Flammen auf-gehen ließen. Ein Raubzug undÜberfall folgte dem andern. Jenseitsder Ostgrenze fanden dann im Aprilund Mai zwei größere Kämpfe statt.

5. Die Schlachten bei Kraflenzund an der Hakven.

Bei Frastenz, oberhalb Feldkirch,wo die Jll dem Montafvn entströmt,hatte sich ein Heer von Schwabenund Tirolern stark verschanzt. 10,000Eidgenossen und Bündner rücktenüber den Rhein. Den Frontangriffdes Gewalthaufens zu unterstützen,stieg Heinrich Wvlleb mit 2000Mann über den Nojenberg und griffvon der Seite an. Diesmal wehrte

üailer Maximilian I.

Nach einem Holzschnitt von A. Dürer imKupferstichkabinett des Kgl. Museums zuBerlin.

sich der Feind hartnäckig. Ganze Reihen von Eidgenossen riß sein Ge-schütz nieder. Der starke Wolleb trat vor die Reihen der Seinen. Miteinem besonders großen Spieß drückte er die Speere der Feindenieder. Durch die Lücken brachen die Mitstreiter ein, Wolleb starban einem Schuß in den Hals. Nun wich die Feindesschar. Einglänzender, aber blutiger Sieg war erstritten. Die Eidgenossenbrandschatzten den Wallgau und zogen dann über den Rhein zu-rück. — Ähnlich verlief der Sieg der Bündner an der Calven.Dieser Name bedeutet Schmelzhütte' und bezeichnet die schmalsteStelle beim Ausgang des Münstertales. Eine starke, mit Geschützenwohlbewehrte Schanze hatten hier die Tiroler errichtet. Sie schien