III. Luther und Karl V.
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die Reichsacht über ihn aus: Niemand sollte ihn beherbergen, nie-mand ihm zu essen oder zu trinken geben, noch ihm irgend welcheHilfe leisten; er war aus dem Land ansgestoßen. Wer ihn fände,sollte ihn gefangen ausliefern. Allein der Kurfürst Friedrich sorgtefür Lllther. Als der Geächtete in seinem Wagen heimfuhr, ließ er ihnzum Schein ovn Bewaffneten überfallen und barg ihn eine Zeitlangauf der Wartburg. In Rittertracht saß Luther auf freier Waldeshöhe
Die Wartburg (17. Ishrhunäert).
und übersetzte das neue Testament aus dem Griechischen in die deutscheSprache.
Allzulang durfte Luther nicht in derEinsamkeit bleiben. Er wollte dieFührung der Reformation nicht aus
Iiauernkrie» 1525.
Anthcrs Itücktlct-r von derWartburg nach Wittenvcr».
Die Wiedertäufer. Die Weuord-: . ^ ^
nun» der Kirche. Per deutsche der Hand geben. Übereifrige Freunde
Luthers schafften in seiner Abwesenheitvoreilig alte Kirchenbräuche ab, bevordie Leute recht belehrt und vorbereitet waren. Es kam eitle Parteiauf, die man die Wiedertäufer nannte. Diese wollten jeden Kirchen-brauch abschaffen, der in der Bibel nicht befohlen war. Luther kehrtetrotz Acht und Bann kühn und getrost nach Wittenberg zurück undstellte die Ordnung wieder her. Dann beseitigte er, vom Kurfürsten
Gründer und Brugger. Geschichte.
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