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Elefanten, die jenen noch unbekannt waren, einen Sieg errungen (280).Dennoch wollten sie den von Pyrrhus angebotenen Frieden nur an-nehmen, nachdem er Italien geräumt habe. Diese Standhaftigkeit gabensie um so weniger auf, als Pyrrhus im folgenden Jahre zwar nocheinen Sieg bei Asculum davontrug, aber unter so schweren Ver-lusten, daß er ausrief: „Noch einen solchen Sieg, und ich bin verloren!"
6. Um indes die Auslösung der Gefangenen zu bewirken, schicktendie Römer den rechtschaffenen Fabricius als Gesandten zu ihm.Da der König von dessen Armut hörte, aber auch in welchem Ansehener in Rom stehe, wollte er ihn durch Anbieten großer Reichtümerfür seine Dienste gewinnen. Fabricius aber wollte lieber ein armer,freier Römer bleiben und wies alle Geschenke zurück.
7. Darauf wollte der König den Fabricius durch einen Elefantenerschrecken, der hinter einem Vorhang plötzlich hervortreten und mitseinem Rüssel den Kopf des Römers umfassen sollte. Dieser wandte sichaber ruhig zu dem Könige und sprach: „So wenig mich gestern deinGold lockte, schreckt mich heute dein Elefant."
8. Als später Fabricius Konsul wurde, erhielt er von demArzte des Pyrrhus einen Brief, in dem jener sich erbot, denKönig zu vergiften. Fabricius aber wußte wohl, daß man auchgegen Feinde Gerechtigkeit üben solle, und schickte dem Könige denBrief des Verräters. Da rief Pyrrhus, erstaunt über den Edelmutseines Feindes, aus: „Es ist leichter, die Sonne von ihrer Bahn alsden Fabricius von dem Pfade der Tugend abzubringen."
9. Der ausdauernde Mut der Römer wurde zuletzt glänzendbelohnt. Sie besiegten endlich den Pyrrhus 275 bei Benevent,so daß er Italien verlassen mußte. Bald darauf unterwarf sich auchTarent der Herrschaft der Römer (272 v. Chr.), welche sich nunüber das ganze mittlere und untere Italien erstreckte.
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Beispiele aufopfernder Vaterlandsliebe.
1. Mit welch treuer Liebe und Hingebung die Römer an ihremVaterlande hingen, davon giebt ihre Geschichte sehr viele Beispiele.
Die Gallier in Oberitalien kämpften mit den Etruskern. Alsdie Römer diesen Hilfe leisteten, zogen die Kelten auch gegen sieund schlugen sie am Flüßchen Allia, etwa 15 km von ——der Stadt (390). Die Niederlage war so groß, daß ^ ^man den Mut verlor, die Stadt selbst zu verteidigen. Eroberung
2. Aber achtzig Greise, ehrwürdige römische Sena- Roms
toren, ließen sich durch den Oberpriester dem Tode weihen, ^
um den Untergang ihrer Vaterstadt nicht zu überleben. — " ,
Im festlichen Anzüge setzten sie sich mit Stäben in der Hand auf