England.
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mordet, Maria Stuart befreit und als Königin von Eng-land ausgerufen werden.
Maria Stuart und Philipp II. von Spanien waren inden Plan eingeweiht.
Er wurde aber entdeckt, indem der wachsame Ministerder Elisabeth hochstehende Persönlichkeiten beauftragte,an der Verschwörung teilzunehmen, bis sie den Plangenau kennen.
Pabingtons Briefwechsel mit Maria Stuart wurde beschlag-nahmt und lieferte das Ueweismaterial zum Prozeß undzum Urteil. Maria protestierte zuerst gegen den Ge-richtshof, sie als Königin lasse sich nicht von ihrenUntertanen aburteilen. Das half ihr aber wenig.
Sie gab zu. von der Verschwörung gewußt und die Hilfefremder Machte zu ihrer Befreiung angerufen zu haben;leugnete aber standhaft, einen Mordanschlag auf dieKönigin je gebilligt zu haben; doch ist ihr Einver-ständnis damit jetzt als erwiesen zu betrachten. Gestütztauf die Aussagen ihrer Schreiber und des Briefwechselsmit Babington wurde sie vorn Gerichtshof für schuldigerklärt und zum Tode verurteilt mit samt den übrigenAnstiftern der Verschwörung.
Bevor Elisabeth das Todesurteil unterzeichnete, ver-suchte sie, um das Aufsehen einer Hinrichtung zu ver-meiden, den Ge fängnis Wächter der Maria zu be-stechen. diese heimlich durch Gift aus dem Wege zu schaffen.
Der aber weigerte sich, (warum? wäre dann wahrscheinlichselbst getötet worden) und so unterzeichnete sie dasUrteil am 7. II. und schon am folgenden Tage, den8. II. 1587 wurde Maria Stuart hingerichtet, erst46 Jahre alt, nach I9jähriger Gefangenschaft.(Ueber die letzten Augenblicke der Maria Stuarthaben wir einen ausführlichen Bericht von Mignet,einem berühmten französischen Geschiehtsschreiher. derdie Geschichte der Maria Stuart geschrieben hat.)
Die letzten Augenblicke der Maria Stuart.
Nachdem sie gebeichtet und die Hostie genossen, die der Papsteigenhändig für sie gesegnet hatte, schritt sie mit edler und sanfterMine in den Saal, das Kruzifix in der einen, ein Gebetbuch in der