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die Phöniker vor dem unterhalb des Dammes gegen Ägyp-ten hin gelegenen Hafen tun, wo er selbst auch sein Zelt hatte.
Bereits hatten seine zahlreichen Maschinenbaumeister vieleMaschinen verfertigt und sie teils auf dem Damme, teils aufSchiffen aufgepflanzt; man rückte sie der Mauer näher, um ihreFestigkeit zu prüfen. Die Tyrier aber hatten nicht nur auf denMauerzinnen gegen den Damm hölzerne Türme errichtet, um vonihnen aus Widerstand zu leisten, sondern sie suchten sich auchgegen die Maschinen mit Wurfgeschossen zu verteidigen. Sieschleuderten Brandpfeile in die Schiffe, um den MakedoniernFurcht einzuflößen. Die Mauern hatten auf der Dammseite eineHöhe von 150 Fuß bei einer entsprechenden Dicke und warenaus großen, in t Gips gelegten Steinen aufgebaut. Den Last-schiffen und Dreiruderern der Makedonier, welche die Maschinengegen die Mauer schaffen sollten, wurde die Annäherung andie Stadt überdies erschwert, weil viele ins Meer versenkte Steinedie nahe Anfahrt wehrten. Daher beschloß Alexander, diese ausdem Meeresgrund herausziehen zu lassen, eine Arbeit, die natür-lich mit großen Schwierigkeiten verbunden war, da sie von denSchiffen aus und nicht auf festem Grund und Boden vollbrachtwurde. Zudem liefen die Tyrier mit Fahrzeugen, welche sie mitSchirmwänden versehen hatten, gegen die Anker an, hiebenideren Taue entzwei und machten so den feindlichen Schiffen dasAnlegen unmöglich. Obwohl Alexander viele Dreißigruderer, aufgleiche "Weise geschützt, quer vor den Ankern aufstellen ließ,wurden die Taue doch von Tauchern unter dem Wasser entzwei-gehauen. Da warfen die Makedonier ihre Anker an Ketten aus,umschlangen dann die Steine mit Seilen, zogen sie vom Dammaus in die Höhe und schleuderten sie in eine Tiefe, wo sie Inichtsmehr schaden konnten. Ala die Mauer so von diesen Vorlagen ge-säubert war, konnten die Schiffe ohne Schwierigkeit anfahren.Von allen Seiten bedrängt, beschlossen die Tyrier, auf die kypri-schen Schiffe, welche den gegen Sidon liegenden Hafen versperr-ten, einen Angriff zu machen.
Sie bemannten im Verborgenen dreizehn Schiffe und fuhren zur .Mit-tagszeit, als das Schiffsvolk der 'Kulie pflegte, aus und stürmten dannunter lautem Schlachtgeschrei auf die verankerten Schiffe des Fein-des, von .denen einzelne in den Grund gebohrt, andere auf denStrand getrieben und zerschellt wurden. Als Alexander den Angriffbemerkte, befahl er einem Teil seiner Flotte, sich vor die Hafenmün-