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schichte von Ungerechtigkeiten und Übergriffen, die lediglich die Her-stellung einer Zwingherrschaft bezwecken. Dies zu beweisen, sollen denAugen der unparteiischen Welt Tatsachen unterbreitet werden.
Er hat sich geweigert, zur Erleichterung großer Volksschichtenandere Gesetze zu geben, wenn diese Leute nicht auf das Recht derMitwirkung ihrer Abgeordneten bei der Gesetzgebung verzichten würden,ein Kecht, das ihnen unschätzbar und einem Tyrannen nur furchtbar ist.
Er hat gesetzgebende Körperschaften an ungewöhnliche, unbequemeund entfernt von ihren Archiven gelegene Orte berufen, lediglich zu demZweck, sie durch Ermüdung zur Einwilligung in seine Maßnahmen zuzwingen.
Er hat wiederholt rechtlich tagende Volksvertretungen aufgelöst,weil sie sich mit mannhafter Festigkeit seinen Eingriffen in die Rechtedes Volkes widersetzten.
Er hat sich bemüht, das Wachstum der Bevölkerung dieser Staatenzu hemmen, indem er die Gesetze für die Naturalisation Fremder ver-hindert, andere zur Begünstigung der Ansiedlung zu erlassen sich ge-weigert und die Bedingungen für Erwerbung neuer Ländereien er-schwert hat.
Er hat eine Menge neuer Ämter errichtet und Schwärme neuerBeamten hierher geschickt, unser Volk zu bedrücken und sein Gut zuverzehren.
Er hat in Friedenszeiten stehende Heere bei uns unterhalten ohnedie Einwilligung unserer gesetzgebenden Körperschaften.
Er hat sich bestrebt, die Militärgewalt von der bürgerlichen unab-hängig und ihr übergeordnet zu gestalten.
Er hat sich mit andern verbunden, uns einer unserer Verfassung-fremden und von unsern Gesetzen nicht anerkannten Gerichtsbarkeit zuunterwerfen, indem er seine Zustimmung zu einer angemaßten Gesetz-gebung erteilt hat, die darauf berechnet ist, große Truppenmassen beiuns einzuquartieren, diese durch ein Scheinverfahren vor Bestrafung fürMord, den sie etwa gegen Einwohner dieser Staaten begehen, zu schützen,unsern Handel mit allen Erdteilen abzuschneiden, uns ohne unsere Ein-willigung Steuern aufzuerlegen,... unsere Freibriefe zu beseitigen, unserewertvollsten Gesetze abzuschaffen und die Formen unserer Regierungenvon Grund aus zu verändern, unsere gesetzgebenden Körperschaften auf-zuheben und sich selbst mit der Macht, in allen Fällen Gesetze für unszu erlassen, zu bekleiden.
Ein Fürst, dessen Charakter derart durch alle Handlungen als dereines Tyrannen gekennzeichnet ist, ist untauglich, der Beherrscher einesfreien-Volkes zu sein.
Deshalb geben wir, die in einem allgemeinen Kongreß versammeltenVertreter der Vereinigten Staaten von Amerika, unter Anrufung deshöchsten Richters der Welt für die Reinheit unserer Absichten, imNamen und in Vollmacht des guten Volkes dieser Kolonien feierlich kundund erklären, daß diese vereinigten Kolonien freie und unabhängigeStaaten sind und von Rechts wegen sein sollen, daß sie aller Pflichtengegen die britische Krone entbunden sind und alle politischen Verbin-