Band 
Vierter Teil.
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trauensvoll auf die mächtige Flotte und erwartet Schutz und Hilfe vonihr, da er nicht auf diese Weise ausgerüstet ist. Auf gleiche W’eiseeröffnen sich für den Osten im ununterbrochenen Verkehr mit dem W'estenbequeme Straßen zu Lande und zu Wasser, die, sich immer mehr undmehr ausdehnend, ihm den vorteilhaften Absatz fremder Kaufmannsgüteroder eigener Hanufakturwaren erleichtern. Der Westen empfängt da-gegen vom Osten die nötige Beisteuer für die Bedürfnisse und Bequem-lichkeiten des Lebens, und, was noch von weit größerer Wichtigkeit ist,er muß sich für den eignen sichern Genuß und die ihm so notwendigeAusfuhr seiner Erzeugnisse auf das Ansehen und den Einfluß sowie aufdie wachsende Seemacht jener Staaten verlassen, welche am Meere liegen■und die, da der ganze Verein nur ein Volk ausmacht, allen übrigenihre Vorteile zufließen lassen. W r ollte sich der W r esten auf irgendeineandere V r eise zu halten suchen, entweder dadurch, daß er sich abson-dernd der eignen Kraft vertraute oder daß er sich auf unnatürlicheWeise mit einer fremden Macht verbände, so würde er in sich selbstverfallen und untergehen.

Indem also einem jeden Teil unseres Landes aus dem Verein mitdem Ganzen unmittelbare lind eigentümliche Vorteile erwachsen, kann esnicht fehlen, daß diesem Verein der verschiedenen Teile ein Reichtum anHilfsmitteln und Kräften entblüht, der das Vaterland vor äußeren Anfällenschützt und gegen die Gefahr sichert, daß sein Friede durch fremdeVölker angefochten werde. Was aber diesem Verein eine noch weit höhereBedeutung gibt, ist der Umstand, daß er unser Vaterland vor innerenUnruhen und Bürgerkriegen bewahrt, vor allen Streitigkeiten, die benach-barte Länder, die nicht durch eine gemeinsame Regierung verbundensind, so oft heimsuchen, Kriegen, die schon durch das eigene gegenseitigeMißtrauen entstehen können und die durch Anreizungen von außen unddie Verbindung mit fremden Mächten verschärft und verbittert würden.Deshalb müssen wir es ebenfalls zu verhüten suchen, daß wir nicht indie Notwendigkeit versetzt werden, große Armeen zu bilden und zu unter-halten ; denn unter einer jeden Regierungsform sind diese der Freiheitgefährlich, und feindlich sind sie vorzüglich der freien Republik. Indiesem Sinne sollt Ihr also Ettern Verein als die Stütze Eurer Freiheitbetrachten, und die angeborene Liebe zur Freiheit möge Euch auch an-spornen, fest an dem Verein zu halten. — —

Übt Gerechtigkeit und Treue gegen alle Nationen und sucht denFrieden zu erhalten mit allen. Dies ist eine Lehre, die Religion undMoral Euch geben, und lehrt nicht auch die Politik dasselbe? Es isteiner freien und erleuchteten Nation, die auch bald eine mächtige Na-tion sein wird, würdig, der Menschheit das herrliche und noch nie ge-sehene Beispiel zu geben, daß ein Volk sich allezeit leiten läßt durchdie erhabensten Grundsätze der Gerechtigkeit und Menschenliebe. Werkann daran zweifeln, daß im Verlauf der Zeit und mit dem Wechselder Begebenheiten die Früchte, die aus der Erfüllung dieser Vorsätzewachsen müssen, eine reichliche Vergütung sein werden für die Opfer, diewir vielleicht bringen, um unseren Grundsätzen treuzubleiben? Dies zuversuchen, ist mindestens ein Rat, den die Gesinnungen selbst uns geben