Band 
Vierter Teil.
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Im Kriege existiert keine bestimmte Vorschrift über den Unterhaltder Offiziere; sie sind ganz auf den guten Willen ihrer Mannschaftenangewiesen. Das ist nicht recht; alles müßte ordentlich hergehen. DieOffiziere müßten im Kriege wie im Frieden ihre Verpflegung geliefertbekommen und zusammen essen.

Die Obersten sind gegenwärtig die reinen Despoten. Wenn ichRevuen abhielt, schlugen sie mir junge Leute zu Offizieren vor, undich verfehlte nicht zu antworten: «Wie der Herr doch jung ist! Habensie denn keine alten Schnauzbärte da?» Die Soldaten hörten das undwaren entzückt darüber. Auf diese Art habe ich mir ihre große Liebeerworben.

Die Ehrenlegion war eine gute Einrichtung. Die Offiziere schlugenzwar Lärm, wenn sie sehen mußten, daß die Soldaten dieselbe Auszeich-nung wie sie erhielten. Ich kümmerte mich nicht darum ! Überall, woich mich befand, waren die Soldaten an den Sieg gewöhnt. Abgesehenhiervon rührte ihre große Liebe zu mir davon her, daß sie wußten, ichbeschützte sie gegen den Despotismus ihrer Obersten. Diese wolltennämlich immer junge Günstlinge auf Kosten von Veteranen vorwärts-bringen. Ich w'ar entgegengesetzter Meinung, denn ich habe Achtungvor einem alten Soldaten. Man kann viel von dem Feuer sagen, dasein junger Mann besitzt: ein alter Kriegsmann, der viele Schlachtenüberlebt hat, der besitzt eine Zuversicht und eine Erfahrung, die derjunge nicht hat.