III. LEBEN UND SITTE.
in siner ersten friheit
wart al sin friheit hin geleit.
der buochc . löre und ir getwanc
was siner sorgen anevanc. —
Under disen zwein lernungen
der buoche und der Zungen
so vertete er siner stunde vil
an iegelichem seitespil:
dä kerte er späte unde fruo
sin emzekeit so sere zuo
biz er es wunder künde,
er lernete alle stunde
hiute diz und morgen daz,
hiure wol, ze järe baz.
über diz allez lernete er
mit dem schilte und mit dem sper
behendecliche riten,
daz ors ze beiden siten
bescheidenliche rüeren.
von Sprunge ez freche füeren,
turnieren und leisieren,
mit schenkelen sambelieren
reht’ und nach ritterlichem site.
hie bankete er sich oft mite.
wol schirmen, starke ringen,
wol loufen, söre springen,
dar zuo schiezen den Schaft,
daz tete er wol näch siner kraft.
ouch hoere wir diz maere sagen,
ez gelernete birsen unde jagen
nie kein man sö wol sö er,
ez waere dirre oder der.
aller hande hovespil
diu tete er wol und künde ir vil.
b) Tristan 7970ff.
Daz beste daz er kündesö schuollist sö hantspil,daz ich niht sunder zalen wil: