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Quellenbüchlein zur Kulturgeschichte des deutschen Mittelalters aus mittelhochdeutschen Dichtern : mit Ausschluss des Nibelungen- und Gudrunliedes und Walthers von der Vogelweide / zusammengestellt und mit einem Wörterverzeichnis versehen von Theodor Schauffler
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48
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III. LEBEN UND SITTE.

in siner ersten friheit

wart al sin friheit hin geleit.

der buochc . löre und ir getwanc

was siner sorgen anevanc.

Under disen zwein lernungen

der buoche und der Zungen

so vertete er siner stunde vil

an iegelichem seitespil:

kerte er späte unde fruo

sin emzekeit so sere zuo

biz er es wunder künde,

er lernete alle stunde

hiute diz und morgen daz,

hiure wol, ze järe baz.

über diz allez lernete er

mit dem schilte und mit dem sper

behendecliche riten,

daz ors ze beiden siten

bescheidenliche rüeren.

von Sprunge ez freche füeren,

turnieren und leisieren,

mit schenkelen sambelieren

reht und nach ritterlichem site.

hie bankete er sich oft mite.

wol schirmen, starke ringen,

wol loufen, söre springen,

dar zuo schiezen den Schaft,

daz tete er wol näch siner kraft.

ouch hoere wir diz maere sagen,

ez gelernete birsen unde jagen

nie kein man wol er,

ez waere dirre oder der.

aller hande hovespil

diu tete er wol und künde ir vil.

b) Tristan 7970ff.

Daz beste daz er künde schuollist hantspil,daz ich niht sunder zalen wil: