Buch 
Fibel für den vereinigten heimatkundlichen Anschauungs-, Sprech-, Schreib- und Leseunterricht / im Auftr. der Lehrerkollegien der Annaberger Bürgerschulen bearb. von F. W. Vogel
Entstehung
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Die Not der Vogel ist groß.

Das Brot im Weg.

Im Weg ein Krümchen Brot tritt nicht mit deinem Fuß,weil's in des Hungers Not ein Tierlein finden muß!

Leg's auf den Stein norm Haus und kannst du, brock' esklein! Still dankt es dir die Maus und still das Bögelein.

Güll.

Wörter.

weil's,

als,

Hals,

Elsa,

Salz,

Malz,

Pelz,

Pilz,

Filz,

Holz,

fünf,

Senf,

Karl,

Kerl,

Mensch,

Wunsch,

Wolf,

elf,

Arm,

Schwärm,

Darm,

er winkt,

denkt,

lenkt,

sie wäscht, wischt, es rauscht, erlauscht, huscht, wünscht,du kannst, rennst, nennst, brennst, kommst, nimmst.

Gedenket der Bögel im Winter.

1. Komm zum Fenster, liebe Kleine, bringe Körnlein mitund Brot! Schau, im Hof, dort auf dem Steine liegt einBöglein, es ist tot!

2. Eingefroren jedes Krümchen, jeder Futterplatz verschneit!Nur ein Krümchen, nur ein Körnchen!" flehn die Sänger weitund breit.

3. Gib ein Körnchen, gib ein Krümchen, streu's vor unsers

Hauses Tür! Und der Frühling schenkt ein Blümchen und einBogellied dafür. Rittershaus.

Sätze.

Im Winter. Die Kälte der Luft nimmt zu. DieBeete des Gartens sind verschneit. Die Tiere des Waldesleiden Not. Die Not der Böge! ist groß. Das Winter-kleid des Sperlings ist warm.

Th.

Thekla, Therese, Theodor, Thron, Theater.

Thekla und Therese gehen in das Theater.