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Grundriss der Welt- und Schweizergeschichte für Sekundar-, Bezirks- und Realschulen sowie die untern Klassen des Gymnasiums / von J. Helg
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römische Republik setzen wollten. Mit Hilfe Frankreichswurde auch dieser Anprall noch einmal zurückgewiesen.

4. Aas Königreich Italien- Doch führte derselbe Napo-leon III., der jetzt dem Papste noch Hilfe zugesagt hatte, schon1859, wie wir gehört haben, an der Seite Viktor Emanuels,ein Heer gegen Österreich, um ihm wenigstens die Lombardeiund Venetien zu entreißen. Tatsächlich brachte er Österreichum die Lombardei, wenn es auch Venetien noch bis zumPräger Frieden (1866) zu behalten vermochte.

Bald darauf eroberte Garibaldi für Viktor Emauuel186l Sizilien und Neapel. Am 13. Februar 1861 wurde anStelle der verschiedenen Staaten das Königreich Italien gesetztund Viktor Emauuel als König ausgerufen. Nur Rom undVenetien fehlten noch. Venetien folgte schon 1866. Etwaslänger hielt sich der Papst zu Rom. Zwar sammelte Gari-baldi schon 1862 abermals Freischaren, um diesem auch nochdie letzte Zufluchtsstätte zu rauben, doch noch einmal ohneErfolg. Es war das letzte Mal; ein neuer Schlag voll-endete den Sieg der Papstfeinde.

k. Griechenland, Türkei, Rußland.

1821 1. Aie Wefreiung «Kriechenlands- Besonderen Ruhm

erwarb sich um diese Zeit das kleine Griechenland. Im Jahre1821 rief es Fürst Alexander Ipsilanti zum Kampfe fürdie Freiheit gegen die Türken auf. Natürlich war der Sultanmit dem kleinen Häuflein Griechen bald fertig. (PHUhellenen-oder Griechenvereüie.)

Doch Europa ehrte schließlich ihre Tapferkeit. Am 20.Oktober 1827 schlugen die vereinigten Mächte England,Rußland und Frankreich die ägyptisch-türkische Flotte ineiner gewaltigen Seeschlacht bei Navarino. Darauf säu-berten sie das Land von aller fremden Besatzung, machten eszuerst zu einer Republik und dann zu einem Königreiche, dessenKrone zuerst Prinz Otto von Bayern trug. Ihm folgteim Jahre 1863 der noch heute regierende König Georg, derSohn des Königs Christian IX. von Dänemark. Dochdrängte auch während dieser Zeit im Lande selbst eine Er-schütterung die andere, ein Bürgerkrieg den andern.