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volle Tage hindurch hatte Bourbakis Armee mit der größtenHingebung gekämpft, da nahte eine zweite deutsche Armeeunter General Manteusfel in Eilmärschen von Paris heran.Bonrbaki stand in Gefahr, ebenfalls mit der ganzen Armeegefangen genommen zu werden. Da flüchtete dieselbe, nach-dem sie an der Grenze entwaffnet worden war, in die Schweiz.
6- Aer Wusgaug des Krieges- Nun waren alle Heereim Lande niedergeworfen, nur Paris trotzte noch den Be-lagerern. Endlich durch Mangel an Nahrungsmitteln undinnere Aufstände (Aufstand der Commune) gezwungen, ergab
187l sich auch Paris am 28. Januar 1871. Am 12. Februartrat in Bordeaux eine neue Nationalversammlung zusammen.Diese betraute an Stelle des gewalttätigen Gambctta denklugen Thiers mit der vollziehenden Gewalt. Am 26 Febr.vereinbarte Thiers mit Bismarck einen Vorfrieden zuVersailles. Endlich, am 10. Mai 1871 folgte der defini-tive Friedensabschluß zu Frankfurt a. M. Frank-reich mußte das Elsaß, sowie den deutsch redenden Teil vonLothringen samt der Festung Metz an Deutschland ab-treten und dazu fünf Milliarden Franken Kriegsentschädigungzahlen. Bis zur Erledigung dieser Summe blieb der Nord-osten Frankreichs von deutschen Truppen besetzt.
7- Wilhelm I-, deutscher Kaiser- Während die deutschenKanonen ihre Geschosse auf Paris schleuderten, versammeltensich die Fürstlichkeiten und Generale im Spicgelsaale des
^ Schlosses zu Versailles. Dort
verkündete ihnen König Wilhelmam 18. Januar 1871, daß er, demeinmütigen Wunsche der deutschenFürsten und freien Städte fol-gend, die deutsche Kaiscrwürdcerneuere. Eine neue Neichsver-fassung wurde vereinbart. Nachdieser verfügt der Kaiser über dasNeichsheer, vertritt das Reich nachaußen, erklärt Krieg und schließtBündnisse. Ein Reichstag, dessenMitglieder vom Volke gewähltwerden, und ein Bundesrat, deraus Abgeordneten der einzelnen
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Kaiser Wilhelm I,