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I. Das Altertum.
Verfassung. Zwei Entwicklungsreihen: 1. Heroisches Königtum.—Aristokratie.
— Tyrannis. — Demokratie.
2. Heroisches Königtum. — Aristokratie(hie und da durch Tyrannis eine Zeitlang unterbrochen).
Kultur. 1. Die Spiele (Olympische, die Sieger seit 776 aufgezeichnet —Olympiaden) isthmiscke, pythische, nemeische).
2. Die Poesie: a) Epos (Homer, Hesiod, Kykliker).
b) Lyrik (Elegie [Tyrtaios, Solon, Theognis], Jambos[Archilochos], Melos [ Alkaios und Sappho aus Lesbosum 600, Anakreon, Ibykos], Hymnos und Dithyram-bos [Stesichoros, Arion], — Die gröfsten Lyriker:Pindar [Epiniken] und Simonides [Elegieen]).
3. Kunst: Dorischer, ionischer Stil. — Erzgufs in Samos, Marmor-bildsäulen in Chios. — Kunstschulen von Aigina, Sikyon, Korinth.
4. Wissenschaft: Philosophie (Die 7 Weisen) — Thaies, Herakleitos,Pythagoras.
5. Handel und Industrie (Töpfer-, Wollen-, Metallwaren).
l. Wanderungen.
Infolge der thessalischen WanderungUm 1000 Die dorische Wanderung. Allmähliche Dorisierungdes Peloponnes undMegaras. [Sage von dem drei-äugigen Führer, dem Ätoler Oxyhs (Elis), und den Herak-liden: Kresphontes (Messenien), Aristodemos (Sparta),Temenos (Argolis)]. — Die Jonier aus der Pelo-ponnes nach Attika. DieAchäer in Achaja. Yeranlafstdurch die dorische Wanderung die Kolonisationderlnseln des ägäischen Meeres und derWest-küste Kleinasiens. (I. Periode der Ko Ionisation.)— 3 Streifen:
a) nördlicher Streifen — äolische (achäi-sche)Kolonieen. — Lesbos, Zwölfstädtebund(Kyme).
b) mittlerer Streifen — ionische Kolonieen,Jonien. — Zwölfstädtebund (Milet, Ephesos,Phokaia).
c) südlicher Streifen — Dorische Kolonieen— Sechsstädtebund (Knidos, Halikarnassos, Rhodos).