C. Die Römer.
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Alle Magistrate den Plebejernin den nächsten Jahrzehnten zu-gänglich,
300 (Lex Ogulnia) auch PontifikatundAugurat — die Plebejerim Besitz des vollen passi-ven Wahlrechts.
2. — 266. Die Unterwerfung Italiens.
350
343-290
343—341
340—338
326-304
321
Die Römer, des latinischen Stammes Haupt, kommenin Berührung mit den Samniten, dem mächtigstenVolke des sabellisch-umbrischen Stammes. (DieSabeller im 5. Jahrh. über Unter-Italien ausgebreitet— Aussendung heiliger Lenze — Lukaner, Bretter,Kampaner sabellisch, aber ohne politischen Zusam-menhang mit dem Mutterlande).
Die Samnitenkriege, d. h. der Kampf der Latiner undSabeller um Italiens Herrschaft.
I. Samnitenkrieg. — Die Sabeller der Ebene (Capua)rufen die Römer gegen die Sabeller der Berge (Sam-niten) zu Hilfe — die Einzelheiten sagenhaft (Schlach-ten am Gaurus, bei Suessula) — bedroht von anderenFeinden (die Römer von den Latinern, die Samnitenvon den Tarentinern) schliefsen die Gegner Frieden:Capua an Rom, Teile Kampaniens an die Samniten.
Latinerkrieg. Die nach Selbständigkeit strebendenLatiner erheben sich — wiederholt geschlagen vondem strengen T. Manlius Torquatus (am VesuvOpfertod des P. Decius Mus — bei Trifamm). — DieRömer Herren über Latium, die Latiner römischeBürger — Antium röm. Kolonie: die rostra in Rom.
II. Samnitenkrieg. — Roms Umsichgreifen (Fregellae,Cales röm. Kolonieen) veranlafst den Krieg. — Romanfangs glücklich.
Ein konsular. Heer der Römer in den Pässenvon Caudium (furculae Caudinae) von GaviusPontius zur Ergebung gezwungen und unter das Jochgeschickt,
doch die Römer gewinnen Apulien — röm. Kolonie Luce-ria — L. Papirius Cursor.