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I. Das Altertum.
31 Agrippa, Octavians Feldherr, siegt zur See hei Ak-tion — Kleopatra und Antonius nach Ägypten.
30 Octavian in Ägypten — Antonius und Kleopatra tötensich — Ägypten röm. Provinz.
III. Periode. 31 v. Chr. — 476 n. Chr. DieKaiserzeit.
1. 31 v. Chr. — 180 n. Chr. Die Zeiten äu/serer Machtinnerer Pracht.
Religion. Vergebliche Versuche, die alte Religiosität wiederherzustellen —Lebensüberdrufs unter den Gebildeten infolge des allgemeinenUnglaubens. — Langsames Umsichgreifen des Christentums trotzder Verfolgungen.
Sitte. Verfall des häuslichen und ehelichen Lebens — Genufssucht derReichen — die Circusspiele (des Pöbels Sinn nur auf panem etcircenses) — Freigelassene — Delatoren.
Verfassung. Der Schein der alten Republik aufrecht erhalten — den Nobilessind die Imperatoren nur Usurpatoren, daher Härte der Regentengegen die Nobilität — den Provinzen kommt diese Strenge zu gute.
Kultur. 1. Litteratur a) Römische — Poesie: Goldene Zeit der röm. Poesie unter
Augustus (Epos: P. Vergilius Maro,P. Ovidius Naso; Lyrik: Q. Hora-tius Fl accus; Elegie: S. Propertiusund Alb. Tibullus) — Später Verfallder Poesie (Drama: Seneca; Epos: Lu-canus, Silius Italicus; Satire: PetroniusArbiter, Persius, Juvenalis; Epigramm ;Martialis).
1‘rosa: Silberne Zeit der Prosa. (Historiker:T. Livius, Vellejus, Valerius Maxi-mus — CorneliusTacitus, Suetonius,Justinus. — Fachschriftsteller: der Bau-meister Vitruvius, der Rhetor Quin-tilianus, der Naturkundige Pliniusd. Ä. [Plinius’ d. J. Briefe], der JuristGaius, der Militärschriftsteller Fronti-nus, der Philosoph Seneca).
b) Griechische — Prosa (Historiker: Diodoros, Dionysios v.
Halikarnassos, Plutarchos, Appianos,