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I. Das Altertum. C. Die Römer.
Paulus, Tribonianus — die griech. PhilosophenEpiktetos und Plotinos).
2. Kunst. In Architektur, Skulptur und Malerei reifst allmählich
vollkommene Barbarei ein.
3. Industrie und Handel. In vollem Verfall.
180—280 Von aufsen Angriffe der Germanen (Donau- undRheinlinie), des Sassanidenreiches (seit 226)der Neuperser (Euphratlinie) — im InnernWirren aller Art (die Verleihung des Bürgerrechtsan alle Freien im Reiche durch Caracalla bald nach200 bessert nichts), besonders Soldatenaufstände— die Kaiser fallen meist durch Mord, die tüchtig-sten, welche den Übergriffen der Soldaten wehrenwollen, am ehesten (Alexander Severus [um 230],Aurelian, der Besieger der Zenobia von Palmyra[um 270], Probus [um 280], Carus).
284—305 Diocletianus Ordner des Reichs — orienta-lische Despotie — 4 Teile (die späteren Präfek-turen): Gallia, Italia, lllyricum, Oriens — Augusti,Caesares — Christenverfolgung.
306—337 Constantinus der Grofse — Bezwingung derübrigen Augusti und Caesaren (zuletzt Licinius 323)— Teilung des Reiches in die 4 Präfekturen (siezerfallen in Diöcesen, diese in Provinzen) — dasChristentum Staatsreligion — Byzanz (Kon-stantinopel) Residenz.
361 —363 J u 1 i a n u s (Apostata) Philosoph, Gegner des Christen-tums.
395 Theodosius der Grofse, der letzte Beherr-scher des Gesamtreiches f — Teilung desReiches in Ostrom (Arcadius) und Westrom(Honorius). — Seitdem die Regierung meist in denHänden der (oft germanischen) Minister (Stilicho, Ri-cimer).
410 und 455 Rom von Germanen (Westgoten — Vandalen) ge-nommen.
476 Der germanische Heerführer Odovakar entthrontden Romulus Augustulus. Ende des weströmischenReiches.