Absolutismus und Kabinettspolitik.
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Jakob II. — Allgemeiner Bund gegen Frk.(Wiener Bund, Erweiterung des AugsburgerBündnisses).
Hauptkriegsschauplätze:
a) Pfalz auf Louvois’ Befehl zur Wüste ge-macht (Melac), Speyer, Heidelberg u. s. w.zerstört.
b) Niederlande. Wilh. III., vom frz. Marschallv. Luxemburg wiederholt geschlagen, be-hauptet sich dennoch im Felde.
c) Italien. Der frz. Marschall Catinat siegreich.
d) England und See. Frz. Landungen erfolglos(Schlacht am Boyneflufs) — Seesieg derEngländer am Kap la Hogue.
1697 Friede zu Ryswijk: Frk. behält dieReunionen im Elsals, auch Strafsburg, ver-zichtet auf Pfalz, erkennt Wilhelm III. alsK. v. England an.
Ergebnis: Trotz aller Siege sind Frank-reichs Streitkräfte und Finanzenerschöpft.
y. Das Reich und die1. Das Reich.
Türkenkriege.
2. Die Türkenkriege.
Schwerfälliges Regiment. ■— PermanenterReichstag zu Regensburg (seit 1663),gebildet aus den Vertretern der Reichstände(mehr als 200) — Eifersucht des Hauses Habs-burg auf das Emporkommen Brdbrg.s.
1675 Liegnitz, Brieg, Wohlau, (trotz desErbvertrags von 1537 mit Brdbrg.) vomKaiser eingezogen. —
1679 F.W. gegen L. XIV. im Stich ge-lassen, darauf F.W. v. Brdbrg. eineZeit lang mit L. XIV. im Bunde.
1686 Vergleich F.W.s v. Brdbrg. mit Leo-pold I.: der Schwiebuser Kreis anBrdbrg. (doch Revers des Kurprinzen).
1688 Der grofse Kurfürst f.
1688—1713 Friedrich IH. (I.) Krf. v.Brdbrg. — prachtliebend, eitel — Gern.
Aufschwung der Türkenmacht —die Grofsveziere aus dem Hauseder KSprili. — Erneute Angriffegegen Österreich — 1664 Mon-tecuculi siegt bei St. Gott-hard a. d. Raab, trotzdem dieTürkenmacht im Wachsen.
Neuer Aufstand der Ungarn (Te-köly).
1683 die Türken ( Kara Mustafa)vor Wien —Verteidigung derStadt ( Graf Stahremberg) — Wienentsetzt (Karl v. Lothringen , Kö-nig Joh. Sobiesky v. Polen).
Erfolge der Österreicher: Ofen ge-nommen (1686) — Siege Ludwigs