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III. Die Neuzeit.
Völker” nach Böhmen — mufs zurück
— schwierige Lage.
1145 F. 11. siegt bei Hohenfriede-berg (4. Juni), bei Soor, bei Hen-nersdorf.
Leopold v. Dessau besiegt dieSachsen bei Kesselsdorf.
Friede zu Dresden: der Bres-lauer Friede von M. Th. bestätigt,Franz 1. als Kaiser von F. II. an-erkannt.
Die Jahre unmittelbar nach dem Dres-dener Frieden Friedrichs glücklichsteRegentenzeit. — Sein Grundsatz: derFürst ist der erste Diener seines Staates.— Tagesordnung, Reisen, Sorge fürsHeer, für Handel und Gewerbe (Finow-und Plauescher Kanal), Bauten inBerlin und Potsdam — sein Sanssouci
— seine Tafelrunde: meist Franzosender Aufklärungszeit (Voltaire).
1745 Karl VII. f, sein S. verzichtet imFrieden zu Füfsen gegen Rückgabevon Bayern auf Ansprüche an Öster-reich.
1745—1765 Franz I. Stephan, Gern,der M. Th., römischer Kaiser.
1145—1806 Die Lothringer auf deut-schem Thron.
Der Marschall v. Sachsen (S. Augusts d. St.und der Aurora v. Königsmark) kämpftsiegreich in den Niederlanden (1745),der Stuart Karl Eduard landet (1746)in Schottland, wird geschlagen hei Cul-loden (Hrz. v. Cumberland).
1748Friede zu Aachen: Anerkennungdes Status quo, nurParma undPiacenzagiebt M. Th. als 2. Sekundogenitur anSpanien.
M. Th.s Sorge für Hebung des Landes,des Heerwesens, der Finanzen.
b) 1756—1763. Der siebenjährige Krieg.
Vorbereitungen . M. Th. (Minister Kaunitz) in Beziehung zu Frank-reich (L.s XV. Maitresse: die Pompadour), Rufsland (Kaiserin Elisa-beth, Peters d. G. sittenlose Tochter), Sachsen-Polen (Augusts III.Minister Brühl) — die Spitze aller Verhandlungen gegen F. II.gerichtet — F.s II. Kunde von den Machinationen (Peter, Elisa-beths Neffe, sein Verehrer — der Verräter in der sächsischenKanzlei) — F.s II. Bund mit Frankreich gelockert. — Der engl.-franz. Seekrieg (seit 1755) verschafft Fr. II. die Bundesgenossen-Schaft Englands (Minister William Pitt) — von gröfseren deut-schen Mächten aufser Hannover nur Braunschweig und Hessenauf F.s II. Seite.
i. 1756 —Friedrichs Verteidigung durch Angriff.
1756 F. II. rückt (August) in Sachsen ein — sein Plan: das unge-rüstete Sachsen zu überrennen, M. Th. zum Frieden zu zwin-gen, ehe ihre Verbündeten eingreifen können. —Der Planscheitert an dem Ausharren der Sachsen in Pirna