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und ihn darauf hinrichten. Als Symmachus, der Schwiegervater des-selben, laut seinen Schmerz über den Tod des edlen Eidams kundgab,ließ er auch diesen ein gleiches Schicksal erleiden. Diese Ereignissetrübten die letzten Jahre seiner Regierung und er sank kummervoll insGrab (526).
2. Der Fall des vandalrii- und des Gstgothrnrriches.
lÄustinian.) Aus dem verödeten Bulgarien wanderten einst drei Banern-söhne nach Constantinopel, um sich dem Waffendienste zu widmen. Einer derselben,Instituts, stieg durch treue Dienste und glänzende Kriegsthaten von Stufe zuStufe, bis er zuletzt den Oberbefehl über die kaiserliche Leibwache erhielt nnd diele
Fig. 1. Die Sophienkirche in Constantinopel.
Stellung dazu benittzte, um sich später aus den Thron zu schwingen. Den Oberbefehl überdie Leibwache übertrug er jetzt seinem Neffen Jllstiniail, den er aus seiner bäuerlichenEinsamkeit in die Weltstadt gezogen nnd der ihm später (527) auch auf dem Thronefolgte. Die Regierung Justinians zeichnet sich durch gesetzgeberische Thätigkeit, durchdie Aufführung eines der herrlichsten Baudenkmäler, der Sophienkirche lFigur 1),namentlich aber durch einige glücklich geführte Kriege aus. Wenige Jahre nachseiner Thronbesteigung fasste nämlich der Kaiser den Plan, den von den Deutschenauf dem römischen Boden errichteten Reichen ein Ende zu machen nnd so das alteRömerrcich in seinem früheren Umfange herzustellen.
(Fall des Vandatenrerchrs.) Der erste Angriff sollte Afrikagelten, auf dessen Nordküste der deutsche Vvlksstamm der Wandalenim Laufe des 5. Jahrhunderts n. Chr. eine unabhängige Herrschaft