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Friedrichs zweite Gemahlin war Sophie Charlotte vonHannover. (Charlottenburg.)
1713—1740 2) Friedrich Wilhelm I.
„Ich stabiliere die Souveränität und setze die Kronefest wie einen Fels."
Sparsam. Streng gegen seine Beamten.
Kunst und Wissenschaft wenig fördernd, erbaut er imganzen Lande Volksschulen und richtet Soldatenschulen ein.Vergrößerung Berlins; die Stadt zählt bei seinem Tode90 000 Einw.
17 000 vertriebene Salzburger siedelt er in Ostpreußenan, das durch die Pest verödet war.
Sein Leibregimeut der „langen Kerle".
Fürst Leopold von Dessau.
Sein Tabakskollcgium.
Er nimmt teil an dem nordischen Kriege (1700—1721),belagert Carl XII. in Stralsund.
Im Frieden zu Stockholm s1720) erhält er Vorpommernbis zur Pecue mit Stettin, die Inseln Wollin undUsedom.
Vermählt war er mit Sophie Dorothea, der TochterGeorg s 1. von England und Hannover.
Er hinterläßt ein Heer von 83 000 Mann und einenStaatsschatz von 9 Mill. Thlrn.
1740—1786 3) Friedrich II. der Große.
„Ich bin der erste Diener des Staates."
„Daß ich lebe, ist nicht nötig, wohl aber, daß ichthätig bin."
Geboren ist er zu Berlin am 24. Januar 1712.
Seine ersten Erzieher waren Franzosen, daher seineVorliebe für französische Sprache und Litteratur.Zerwürfnis mit dem Vater.
18 Jahre alt, macht er einen Fluchtversuch.
Verhör in Wesel; General von Mosel.
Kriegsgericht.
Lieutenant von Katle in Küstrin erschossen.
Friedrichs Haft in Küstrin.
Arbeit auf der Domänenkammer (Königl. Regierung) inKüstrin.
Oberst des Ruppiner Regiments.
Vermählung mit Elisabeth von Braunschweig-Bevern.Schloß Rheinsbcrg bei Ruppin.