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nieen (s. Z 19, 2, e): Syrakus, Meffäna, Agrigent; — Panormus(jetzt Palermo, Kolonie der Phönizier), Mylä (Seeschlacht 260v. Chr.);
2. Sardinien;
3. Corsica;
4. die kleineren Inseln, unter denen die ägatischen Inselnwestlich von Sizilien u. a.
8. Die Bewohner.
Die Bevölkerung Italiens bestand aus zahlreichen, in Sitte undSprache verschiedenen Völkerschaften, die sich in drei Hauptstämme son-dern lassen:
1. Die Etrusker oder TuSkcr warm in der ältesten Zeit von denAlpen bis zum Tiberstrome ausgebreitet, wurden jedoch später durch ein-wandernde Gallier (Kelten) aus Oberitalien verdrängt, und das nachihnen genannte Etrurien blieb nun ihr Hauptsitz. Ihre Sprache ist noch»»entziffert. Ihr Religionswesen war geheimnisvoll und düster; Landbauund Gewerbe früh entwickelt; der Handel zu Lande und zur See ausge-dehnt; ihre Bauwerke von riesiger Größe, ihre Bildwerke in Thon undErz (Vasen, Bildsäulen, Schmucksachen) kunstreich. An der Spitze einerjeden ihrer zu einem Bunde vereinigten zwölf Städte stand ein Stadtkönigoder Lucümo, die Bundesstadt war Sitz des Oberpriesters.
2. Die Kelten oder Gallier, welche gegen Ende des fünften Jahr-hunderts v. Chr. aus dem heutigen Frankreich über die Alpen eindrangen,nahmen nach Zurückwerfung der Etrusker Oberitalien in Besitz.
3. Die Jtaliker, d. h. die Bewohner des übrigen Italiens (südlichvon der Tiber und dem Rubico) teilten sich in eine Menge kleiner Völker-schaften, von denen besonders hervortreten die Sabiner und dieLatiner.
u. Die Sabiner, in den Berglandschaften des mittleren Apennin inDörfern und Höfen wohnend, ein frommes, kräftiges Bauernvolk.Abkömmlinge der Sabiner waren die Samniten; von den Lam-mten gingen aus die Campaner, Lucaner, Bruttier rc.
b. Die Latiner, in Latium, der „breiten Ebene" an der See, in 30unabhängigen, aber verbündeten Städten, an deren Spitze lange Zeithindurch die Stadt Albalonga. Später erwuchs aus einer Ver-bindung von Ansiedelungen der Latiner, Sabiner (und Etrusker) die
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