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1. daß zur Erleichterung der Schuldner die gezahlten Zinsen vomKapital abgezogen werden,
2. daß jeder römische Bürger Anteil an dem Gemeindeland (aZsrpudlicus) haben, keiner aber mehr als 500 Morgen (Jugern) desselbenbesitzen,
3. daß jedesmal einer der beiden Konsuln aus den Plebejern gewähltwerden sollte. Die Gerichtsverwaltung wurde von dem Konsulate abge-trennt und zwei patrizischen Prätoren übertragen.
Von nun an begannen die beiden Stände als gleichberechtigte Teile desStaates nebeneinander zu bestehen und immer mehr miteinander zu verschmelzen.Der alte Camillus baute einen Tempel der Göttin Eintracht. Sextius wurdeder erste plebejische Konsul 366, und bis zum Jahre 300 er-langten die Plebejer die Zulassung zu allen obrigkeitlichenWürden, mit Einschluß der Priesterämter. Die vorzüglichsten ordentlichenStaatsbeamten waren:
1. Die beiden Konsuln (denen 12Liktoren die Fasces vorantrugen). Sieberiefen den Senat, in welchem sie den Vorsitz führten, und befehligten das Heer.(Die Kriegstribunen hörten seit 365 auf.)
2. Die Prätoren standen an der Spitze des Gerichtswesens.
3. Die Censoren schätzten das Vermögen der Bürger ab (cevsrw), er-gänzten den Senat und führten die Aufsicht über die Sitten.
4. Die Ädilen (plebejische und kurulische) besorgten die Markt- undStraßenpolizei, sowie die öffentlichen Spiele.
5. Die Quä stören verwalteten die Staats- und Kriegskafse.
6. Die Volkstribunen hatten das Recht, die Plebs zu versammeln undzu Beschlüssen zu veranlassen (Tributkomitien, Plebiscite), den Plebejern nach-teilige Gesetze aber (durch ihr Veto) zu verhindern.
Die Beamten wurden jedesmal auf ein Jahr, die Censoren alle fünfJahre (Lustrum) für einen Zeitraum von IVs Jahren gewählt.
Eine außerordentliche Würde war die Diktatur. Der Diktatorwurde bei gefahrvoller Lage des Staates von den Konsuln auf 6 Monate er-nannt und vereinigte während dieser Zeit die unumschränkte höchste Gewaltin seiner Person.
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Die Kriege mit den Samniten 343—29Ü.
Durch die Versöhnung der beiden Stände erstarkt, konnten die Rö-mer nun auch nach außen hin ihre Macht ausbreiten. In 70jährigenKämpfen unterwarfen sie Italien (Mittel- und Unteritalien)ihrer Herrschaft. Diese Eroberung wurde gemacht durch die Kriegemit den Samniten und den Krieg g egen Pyrrhus. Es ist das