I. Klasse: Säugetiere. Mammalia.
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Wäldern, namentlich, der Gebirge, vorkommt. Unsere Hauskatze (F.domestica), welche sich von der Wildkatze dadurch unterscheidet,daß der Schwanz stets länger als der halbe Körper und nicht buschigbehaart ist, stammt wahrscheinlich von der noch heute in Afrika wildund halb gezähmt lebenden, grau oder gelblich gefärbten, mit einemdunkeln Längsstreifen und Querbinden gezeichneten Falbkatze (F. mani-culata) ab.
Als Haustier ist die Katze in Europa erst etwa seit dem 10. Jahrhundertallmählich eingeführt worden, wahrscheinlich zur Zeit der Einwanderung derHausratten (§ 27). Die altgriechische Tierfabel kennt die Hauskatze ebenso-wenig wie das deutsche Altertum. Die der Göttin Ereia heiligen Tiere waren
Fig. 20. Löwe (Felis leo).
Wildkatzen. Gegenwärtig ist sie durch den Menschen allenthalben verbreitet.Durch Vertilgung der Mäuse, die oft schon der Geruch der Katze aus demHause vertreibt, wird sie sehr nützlich, schadet aber durch Vernichtung nütz-licher Singvögel. Da sie als Mäusejäger gehalten und deshalb nicht, wie derHund, satt gefüttert wird, so hat sie ihre Kaubtiernatur auch mehr bewahrtals dieser und hat mehr Anhänglichkeit an den Wohnort, der ihr als Jagdreviervertraut ist, als an den Menschen. Die Färbung der Katzen ist verschieden.Die sog. Angorakatzen zeichnen sich durch langes, seidenartiges Haar undmeist weiße Färbung aus.
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