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A. Sprockhoff's Einzelbilder aus dem Tierreiche : ausgewählte Vertreter der wichtigsten Kreise, Klassen und Ordnungen und ihre Bedeutung für den Menschen wie für den Haushalt der Natur ...
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Raubtiere. Der Hund.

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Rücken und den Schwanz. Der Hals des Hundes ist stark; derobere Teil heißt das Genich der untere die Kehle. Die Brustist der vordere, der Rücken der obere und der Bauch der untereTeil des Rumpfes. Die Brust ist stark, gedrungen, der Leib nachden Hinterbeinen hin schmächtig, und der Schwanz ist die Fortsetzungder Wirbelsäule, die sich längs des ganzen Rückens hinzieht.

5. a) Die Gliedmaßen des Hundes sind die 4 Beine.Ihre Einrichtung entspricht der Lebensweise; sie sind lang undkräftig bei denjenigen Hunden, die schnell und andauernd laufenmüssen; kurz und gekrümmt beim Dachshund, der in die Gängedes Dachs- und Fuchsbaues kriechen muß. An jedem Bein unter-scheidet man den Oberschenkel, den Unterschenkel und den Fuß mitden Zehen. Die Vorderbeine entsprechen in ihrem Bau denArmen des Menschen.

b) Die Schenkel sind kurz, und die Oberschenkel liegen dichtam Rumpfe; die Teile der Beine, die hervortreten, sind die Unter-schenkel mit den Füßen. Das Gelenk, das den Ober- und Unter-schenkel verbindet, das Kniegelenk, liegt dicht am Rumpfe; es istan den Hinterbeinen das Knie-, an den Vorderbeinen dasEllenbogengelenk. Das Gelenk in der Mitte der Hinterbeineist das Fersengelenk, während das an den Vorderbeinen Hand-gelenk genannt wird. Das Fersengelenk ist nach hinten gekrümmt.

o) Unterhalb des Fersengelenkes beginnt der Fuß. Der Hundberührt also den Boden nur mit den Spitzen der Füße; er gehtauf den Zehen; diese sind mit stumpfen Krallen versehen. Würdeer mit der ganzen Sohle auftreten, so könnte er nicht so schnelllaufen, und da er nicht klettert, so braucht er keine scharfen Krallen.Er braucht sie nicht zu schonen, sondern tritt mit ihnen auf, unddadurch werden sie abgenutzt und stumpf; er braucht auch seineBeute nicht mit den Krallen zu erfassen, denn er frißt am liebstenFleisch von toten Tieren.

6. Der ganze Körper des Hundes ist mit Haaren bedeckt, unddiese besitzenmancherlei Farbe.

7. u) Über das Vaterland und die Stammart des Hundes,wie über seine ursprüngliche Lebensweise weiß man nichts Be-stimmtes. Er findet sich meist nur als Haustier, gezähmt, gewöhntund abgerichtet, im Dienste des Menschen, der seine Leibes- undSeelenkräfte verschiedenfach benutzt.

l>) Der Hund ist das gelehrigste, dankbarste und treuestealler Tiere. Er wohnt beim Menschen, schmeichelt dem kommen-den Herrn, läuft auf der Reise vor ihm her, sieht sich am Kreuzwege um,sucht Verlorenes, hält nachts Wache, meldet den Ankömmling, be-wacht das Eigentum, hütet das Vieh und schützt es vor wilden Tieren,jagt das Wild und bringt das Geschossene seinem Herrn.

o) Selbst als Zugtier dient er dem Menschen; aber leider gibtdiese Benutzung des Hundes häufig Veranlassung zu schänd-