Fische. — Der Karpfen.
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5. Wirbeltiere, die, wie der Frosch, während ihrer Entwicke-lung auf das Wasser, während ibres späteren Lebens aber aufdas Land angewiesen find, nennt man Amphibien oder Lurche.Sie haben rotes, kaltes Blut und eine schleimige Körperhaut;aber ihr Hauptmerkmal ist die Verwandlung oder Metamorphose,die sie ;u bestehen haben. Die Amphibien bilden eine Aiasse;die wichtigste Ordnung sind die Frösche, und außer diesengehören hierher die Molche oder Salamander, die eidechsen-förmig gestaltet sind.
37. Der Karpfen.
1. Der Karpfen ist ein Fisch, der sehr schmackhaftes Fleischliefert; er wird 1 Meter lang und bis Zentner schwer. SeinKörper ist seitlich zusammengedrückt und mit großen Schuppen bedeckt;diese fallen leicht ab.
2. Der Kopf ist fast dreieckig gestaltet und schwarz gefärbt.Der Mund hat wenig Zähne; äußerlich an ihm befinden sich vierkurze, fleischige Fäden. Die Augen sind groß und gelb umrandet.Äußere Ohren findet man am Kopfe des Karpfens nicht, und dochkann er hören; denn durch ein Zeichen mit einer Glocke können dieKarpfen eines Teiches, die an bestimmten Stellen Futter erhalten,herbeigelockt werden.
Fig- 45-
Aer Karpfen.
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3. Dicht am Kopfe sitzen die Kiemen; sie werden von denKicmendeckeln bedeckt. Die Kiemen sind die Atmungsorgane desFisches. Beim Atmen nimmt der Karpfen den Mund voll Wasser,verschluckt es aber nicht, sondern preßt es zwischen den Kiemen hin-durch, und dabei vollzieht sich der Luftwechsel im Blute. Die imWasser enthaltene Luft umspült die Kiemen, reinigt das Blut, indemsie ihm Kohlensäure entzieht und Sauerstoff abgibt; dann fließt esunter den Kiemendeckeln wieder hervor. Durch diesen Atmungs-vorgang wird das Blut abgekühlt, so daß es gegen das Blut derSäugetiere und Vögel kalt erscheint. Darum sagt man: die Fischehaben kaltes Blut.