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Vierter Band.
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Zweites Kapitel: Frankreich als Republik.

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einige Ratsherren, die nur aus gewissen Familien gewählt wurden, nicht bloßüber den ganzen Kanton, sondern auch über das seit 1536 unterworfene (B . han Sprache und Gesinnung den Franzosen verwandte Waadtland und überAargau. Die nach Unabhängigkeit und Selbstregwrung strebenden Waadtlandesuchten sich mit Hilfe der Franzosen der fremden Herrschaft zu entzrehenEs entstanden demokratische Volksbewegungen, die, von Frankreich genährtendlich m einen Aufstand gegen die Berner Aristokraten ausgingen. Unter ^bem Beistand einer französischen Armee machte sich Wandt nach e 8beulenden Gefechten von der Berner Herrschaft frei. D« «ber bei dieser Ge-legenheit einige Franzosen getötet wurden, so gab dies dem General Vrunden gewünschten Vorwand, Bern zu besetzen, sich des reichen Schatzes undZeughauses zu bemächtigen und durch Kriegssteuern dem Lande dem mohnedies wegen Duldung der Emigranten grollte, große Summen abz pst-Zwietracht und Parteihaß erzeugten auch in Basel und andern Kantonen derSchweiz Volksbewegungen und brachten den Plan der Direktonalregrerung,m der Schweiz eine der französischen nachgebildete Verfassung zu begründen,schnell zur Reife.

. Die Bundesrepublik der Schweiz wurde für aufgelöst erklärt. um

einen und unteilbaren Helvetischen Republik mrt fuup- MDirektoren (darunter die Urheber der Umwälzung, Ochs von Basel undLaharpe von Waadt) und zwei gesetzgebenden, vom gesamten Bolle mUrversammlungen gewählten Räten Platz zu machen. Genf wurdebem französischen Gebiete beigefügt, Zürich, Luzern u. a. O- durch Raubund Erpressung schwer heimgesucht. Umsonst lehnten sich die katholischenKantone am Vierwaldstättersee auf Anstiften ihrer Priester gegen dieseBestimmung auf; nach heftigem Widerstand und vielen blutigen Kämpfenwurden sie gezwungen, dem Beschlusse der übrigen beizutreten.

In Italien verwandelte die Republik Genua durch eine Konvention mit RepublikBonaparte die aristokratische Verfassung in eine demokratische «Ligurische« ^Republik) und schloß ein Schutz- und Trutzbündnis mit Frankreich.

Lucca wurde im Februar 1799 von den Franzosen in Besitz genommen.

8 28. Bonaparte in Ägypten. Bonaparte war nach seiner von dem AU»»«"?»Rolle mit Begeisterung begrüßten Rückkehr nach Paris (ß 27) von demEngwndundDirektorium mit Mißtrauen beobachtet worden. Man gedachte ihn wieder Ägyptenauswärts zu beschäftigen, und zwar sollte er das Werk Haches (§ 27)wieder aufnehmen und den Versuch aus Irland erneuern. Nicht ungelegensür Bonapartes Zukunft war Hoche kürzlich bei Wetzlar gestorben. Esschien in der Tat so, als ob Bonaparte große Rüstungen in den Seehäfenliegen England ins Werk setzte, doch wurde eine Landung aus englischemBoden oder ein Angriff auf Hannover für eine gelegenere Zeit aufgeschoben.

In aller Stille dagegen traf er die Vorbereitungen zu einem Zuge nachÄgypten-, in Toulon sammelte sich der Rest seines italienischenHeeres. Doch hatte er trotz aller Vorsicht die Engländer nicht täuschenkönnen. Nelson, ihr bedeutendster Admiral, setzte alles daran, diesranzöfische Flotte bei ihrer Abfahrt von Toulon zu überfallen. Aber i«, Mai nssein Sturm vereitelte fein Vorhaben, und Bonaparte gelangte ungefährdetüber Malta, das durch Verrat dem Johanniterorden entrissen wurde,ü^ch Ägypten und eroberte am 2. Juli die Haupstadt Alexandrien.s.

Große Pläne leiteten ihn bei diesem abenteuerlichen und gefahrvollen Bonapartesübernehmen. Von Ägypten aus konnte das Mittelmeer beherrschterden, wo Frankreich seit dem Frieden von Campo Formio bereits das