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Vierter Band.
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Drittes Kapitel: Napoleons und Englands Machtherrschaft.

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Manche deutsche Brust, und E. M. Arndt (8 83) gab in dem „Geist der Zeit"lesem Gefühle Worte, aber wie wenige wagten es noch ferner zu sprechen,

I? bM der wackere Buchhändler Palm von Nürnberg auf Befehl desrspotischeu Machthabers das Opfer eines schmachvollen Justizmordes in 26 .Aug.i 8 o«. raunau geworden war, nur weil er eine kleine Schrift „Deutschland^ seiner tiefsten Erniedrigung" buchhändlerifch vertrieben hatte.

närni'?^ Rheinbund umfaßte noch einige Reichsglieder, die später mediatisiert wurden,

Leu ^ Arenberg und Dalbergs Neffen, den Fürsten von der

l.81?^ ^ das Wort „Mediatisierung" verlautete, „drängte man sich wie im I. 1802 undden Säkularisationen (A 35) eifrig nach Paris, bettelte, bestach, intriguierte mit allenErin ^sPsche Länder und Stämme wurden wieder verkauft; wer zahlte, war seinerZunächst sicher, und die hohen Würdenträger des Kaiserreichs sackten MillionenFrau - ^ Trinkgelder und diplomatischen Geschenke wurden nach dem Ausdruck eineseinen^SlN ^ Börsengeschäfte verhandelt." So wurde „ohne Rechtstitel, lediglich durchgleit, n» revolutionärer Gewalt von einem fremden Eroberer und einer Anzahl ihnenso Mitstünde im Reiche, eine Reihe fürstlicher Familien eingeschmolzen, die nicht

durck, M ^w^en waren, brauchbare Werkzeuge für die Bonapartesche Politik zu sein oderfür den N Protektion, Familienverbindung ihre bedrohte Existenz zu retten". Als Preisbietzoera um deutschen Lande erzielten einzelne der Rheinbundfürsten außer der Ge-

Der Kursä uuch noch Rangerhöhungen. Der Kurerzkanzler wurde Fürst-Primas.Darmstadt m Baden, der Herzog von Eleve und Berg, der Landgraf von Hessen-

Haupt des a Großherzöge mit den Ehren und Vorrechten königlicher Würde, das

Fürstenwürd . den Titel Herzog, und der Graf von der Lehen die

Thurn "7 den mediatisierten Fürsten gehörten Fürstenberg, Schwarzenberg,

Rünkel ^öwenstein, Öttingen, Hohenlohe, Leiningen, Nassau-Oranien, Wied-

von Casteff Fugger, Bentheim, Solms, Sayn-Wittgenstein u. a.; ferner die Grafen

^ott-PM. / .^gch, Stolberg, Jsenburg, Sternberg, Plettenberg, Wartenberg, Wald-ritter , unter ^ Ruch der Johanniterorden, die sämtlichen Reichsgrafen und Reichs-öemselben w 7?^" der Reichsgraf Metternich und der Reichsfreiherr vom Stein verfielenPrivateiqent,, E' Die Mediatisierten (Standesherren) behielten ihr Patrimonial- undFhcherei- und"m Recht der niederen und mittleren Gerichtsbarkeit und das Jagd-,patronaisrecht, Zehnten, Lehngefülle u. a.

2. Der Fall Preußens.

8 W. Preußens innere Verhältnisse vor dem Krieg . D

Macht, welche in Deutschland dem übermütigen^

übertreten können, Preußen, der scheinbar kräftigste und geM^re

brach noch in demselben Jahre morsch in sich zusammen. Minaretten

ih° sprich dJLA

s°uz ungewöhnlichen Persönlichkeit , emes genialen dkl nHerrschers voraus. Die Nachfolger Friedrichs 11 -^ Friedrich TviipeFriedrich Wilhelm III., hattenBönigs sehr wenig geerbt.

Die ^ '

aber von den Eigenschaften des großen

FriedrichWilhelm II.1786-1797FriedrichWilhelm III.1797-1840

nie .engherzige Erziehung seiner Jugend hatte dem von Natur gesundenLeiste Friedrich Wilhelms III nicht die volle Stärke verk.

oorene Scknmll rri. mchl vie volle «srarre verliehen und die ange-

scharfe verwund Unsicherheit seines Wesens genährt. So war das

regiern n» „ Negiment Friedrichs II. mehr und mehr zu einer Kabinetts-unverantmnvU?I"°M " ? bei der an die Stelle der verantwortlichen Ministerden Könia getreten waren, die ihren unheilvollen Einfluß auf

kleinlichen ^ erhalten suchten. Diese aus unbedeutenden, am

Könias n>;» Herkömmlichen haftenden Männern bestehende Umgebung desjedem kräsü.^neral v. Köckeritz und Kabinettsrat Beyme, hielt ihn vonblieb nackt' Zurück. Die Leitung der öffentlichen Angelegenheiten

dem sittenlos-» dünnern ohne Ehrgefühl und Charakterstärke überlassen,

Hang wrtz und dem leichtfertigen, genußsüchtigen Lombard.