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Überschau und Vorblick.
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Ochsten Weg nach Indien nicht in fremde Hände fallen zu lassen. Schon^ tte es dem Khedive dessen Aktien abgekauft, jetzt sicherte es sich kurz vor^ Zusammentritt des Kongresses Cypern, und bald gelang es ihm, alsit ^dpten eine nationale Erhebung gegen den europäischen Einfluß ent-l and, dieses Land zu besetzen: das war ein großer Gewinn, obgleich einoyarnmedanischer Gegenschlag erfolgte, indem der Mahdi die vor kurzem be-? ^^ete ägyptische Herrschaft im Sudan wieder beseitigte. Der seit derrbMischen Expedition Napoleons I. eröffnete Streit über die Vorherr-am Nil und die Straße nach Indien war zugunsten Englands ent-Wederi; eine gewisse Entschädigung dafür brachte den Franzosen die Er-hebung von Tunis. All dies aber, die Schöpfungen des Berliner. vugreffes wie die Vorgänge in Ägypten und Tunis waren im Sinne§ 5 buropäisch-asiatischen Beziehungen, nach denen man auch die Welt-HHrchte gliedern könnte (II, Z 1), nur Etappen der seit 1683 begonnenen'"Urülldrängung Asiens nach dem Osten.
her' die orientalischen Vorgänge wirkten auch zurück aus die bis- ^°ung"d°r^
h Gruppierung der drei Kaisermächte. Seit dem Vordringen der ^u-rmachts
dp " Kultur nach Osten hatte es in allen Oststaaten Europas eine
snÜ! Kindliche Nationalpartei gegeben (II, Z 370); in Rußland hatte be-,"ders seit den Zeiten Peters des Großen diese altrussische Parteiden preußischen und deutschen Einfluß gerungen: jetzt war sie durchh Kanslawistischen Ideen verstärkt. Sie war schon lange eine FeindinL Engen Beziehungen zu Preußen-Deutschland; nun gab der Berlinerd??Deß den willkommenen Anlaß, die Haltung Deutschlands zu ver-Und Obgleich Bismarck nur als „ehrlicher Makler" aufgetreten waro gehandelt hatte, als ob er russischer Bevollmächtigter gewesen wäre,ein ^ ihn doch an erster Stelle dafür verantwortlich, daß Rußlandbamr ^il des mit den Waffen Errungenen wieder preisgeben mußte. Dieseh. Akustische Hetze gegen Deutschland drohte um so gefährlicher zusie der russischen Regierung gegenüber eine Stärkung erfuhrDden Nihilismus. Seitdem vermochte Bismarck die Verteidigung desschen Reiches gegen die französische Revanche nicht mehr mit un-hzZkgter Sicherheit auf die russische Freundschaft zu gründen. Und dasLi ^kch die österreichischen Orientinteressen durch Rußland gefährdet er-jZ^ken und die Erweiterung der französischen Macht in Nordafrika dieLochen Interessen bedrohte, so sehte er an die Stelle des Dreikaiser-Eeiw ^ den neuen Dreibund zwischen Deutschland, Öster-Fau knd Italien. Er schloß damit in allerdings ganz veränderters^kng die Lande des alten römisch-deutschen Kaiserreichs wieder zu-sG.Z^k. Obgleich er daneben mit Erfolg bemüht war, die alte Freund-E Rußland zu erhalten, ergab sich doch von selbst eine An-h^kung zwischen Rußland und Frankreich: beide Staatenandp" ^en unbefriedigt, der eine durch den Frankfurter Frieden, der^ durch den Berliner Kongreß.
siel - > dieser Änderung der auswärtigen Bündnisse des Deutschen Reiches A"S,"er"nDieV^sch ungefähr zusammen ein Umschwung der inneren Politik.b°-D-ut,ch-„. ^tionalliberalen versagten ihre Mithilfe für die neue Steuer- und Zoll-^^^dung, die das Reich finanziell unabhängig machen und der deutschendeutschen Markt erhalten sollte. Da suchte Bismarck die Unter-kg des Zentrums zu gewinnen, und bald folgten Zugeständnisse auf
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