Band 
Vierter Band.
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729
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Erstes Kapitel: Die internationalen Fragen.

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387.

y/""Mnschaften, aber mit einer neuen Kultur. Und diese zeitigte im wirtschaftlichen^ große Erfolge. Dabei war die Handelspolitik der Bereinigten Staaten von,,^Eiri>sätzen beherrscht, daß die Zölle die Haupteinnahme bildeten, daß die Landwirt-Mt die Grundlage des wirtschaftlichen Lebens und die Rohproduktenausfuhr der Haupt-tlet ^ auswärtigen Handel sei. Als dann die Industrie sich hob, verlangten deren Ver-Schutzzölle gegen die europäische Einfuhr, und zugleich trat der Gedanke hervor, diedie a, ^che Herrschaft in ganz Amerika zu gewinnen. Den Hochschutzzöllen widersprachen^.^reideproduzenten, und so entbrannte der Kampf zwischen den Demokraten für müßigendes Republikanern für hohen Zoll. Die Republikaner hinderten 1887 die Tarifreformdie ^"okratischen Präsidenten Cleveland und siegten 1889 beim Präsidentenwechscl durch. Wähl ihres Parteigenossen Benjamin Harrison. Dieser berief im Oktober 1889 einenzu "^werikanisch en Kongreß nach Washington, um ganz Amerika durch einen Zollvereinteil n ^r das wirtschaftliche und politische Übergewicht der Union in dem ganzen Erb-

au, .gründet haben würde. Allein dieser Plan scheiterte an den Sonderinteressen der anderenz^^unischeu Länder. Doch gelang es 1890, dem extremen Hochschutzzoll in der Macd^ r,"h°Bill, die die europäische Industrie vom amerikanischen Markte auszuschließen?ckvu ' Sieg zu verschaffen. Obwohl dann die Demokraten bei der 1893 eingetretenendes » wirtschaftlichen Krisis wieder siegten, so konnten sie doch nur eine mäßige Milderung. swdfes durchsetzen, sie mußten 1896 wieder den Republikanern weichen, die im Dingley-sch ^ ^ni Hochfchutzzollfystem von 1890 zurückkehrten. Hand in Hand mit diesem wirt-tz,^,"chrn Kampfe mit dem Ausland ging eine große imperialistische Kolonial- und«de" ' ?"6bpvlitik. ^ Vereinigten Staaten versuchten das übrige Amerika in direktei Uuj> ^direkte Abhängigkeit zu bringen, die Europäer aus dem ganzen Erdteil zu verdrängen! Stillen Ozean zu beherrschen. Kuba wurde den Spaniern genommen (Z 388), die

> P. wrnseln, Portorico und die Philippinen wurden annektiert (Z 388, 391), und der künftige

! 8g. ^wakanal xrim in volle und alleinige Abhängigkeit von der Union M 391). Das

fjj^^rhundert wird von den wirtschaftlichen Kämpfen zwischen Europa und Amerika er-l ^rov-'r^"' denen sich gewiß auch neue politische und wirtschaftliche Beziehungen derbarschen Staaten zueinander ergeben müssen.

folg. Außenhandel der wichtigeren Länder der Erde gestaltete sich seit dem Jahre 1884^dermaßen und zwar Einfuhr und Ausfuhr im Gesamthandel in Millionen Mark:

^f°hez . . .

^»nkreich

1884

1890

1895

1900

1903

/ G.-E.

3 447,8

4 518,0

4433,0

6 128,7

6 357,0

s G.-A.

3 418,6

3 677,2

3 662,3

4 960,1

5 841,9

s G.-E.

4 243,6

4 416,4

3 984,9

4 790,9

4 558,9

Britannien.

s G.-A.

3 416,9

3 920,6

3 717,3

4 417.3

4 477,6

l G.-E.

7 968,1

8 594,7

8 513,0

10 670,7

11 089,0

) G.-A.

6 046,6

6 706,2

5 839,5

7 229,2

7 351,6

Italien

l G.-E.

1 118,3

1 104,4

1 013,8

1 474,5

1 470,8

) G.-A.

919,3

765,4

893,1

1 184,9

1 208,3

^^°ich-Ungarn ....^»Aand .

/ G.-E.

—

—

1 235,9

1 486,6

1 645,9

s G.-A.

—

—

1 387,6

1 752,4

1 901,0

/ G.-E.

1108,2

977,8

1 184,7

1 353,0

11 666,4

von

«hina . . ' ' '

) G.-A.

1 215,2

1 657,0

1 516,0

1 547,5

1 948,3

l G.-E.

2 804,3

3 129,6

3 074,3

3 569,8

4 308,0

) G.-A.

3 110,2

3 118,2

3 391,7

5 856,8

5 264.6

l G.-E.

379,8

681,1

601,0

701,9

902,8

^pan.

) G.-A.

351,1

469,8

506,1

537,4

589,6

s G.-E.

110,4

250,0

275,3

603,3

666,0

, G.-A.

126,0

173,8

289,9

429,8

608,0

^lier, nicht unwichtige Erscheinung in dem wirtschaftlichen Leben d<ll ^ ^lben auch die Ausstellungen. Durch die großen Wel^rbej ivurden in Industrie und Gewerbe bedeutende Umwandlunge

iipß ^iiihrt, neue Aus- und Einsuhrgebiete erschlossen, neue HandelswecHandelsbeziehungen eröffnet.

sAth ^ste namhafte Ausstellung fand in Paris im Jahre 1796 während der Revolutü^rikxg v * ^Rurquis d'Aveze in St. Cloud eine Ausstellung der Porzellan- und Teppic"cmstaltete. Von da an reihten sich in Frankreich die Ausstellungen rasch aneinand«

Gesamt-

außenhandel

Aus-

stellungen