Erstes Kapitel: Die internationalen Fragen.
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y/""Mnschaften, aber mit einer neuen Kultur. Und diese zeitigte im wirtschaftlichen^ große Erfolge. Dabei war die Handelspolitik der Bereinigten Staaten von,,^Eiri>sätzen beherrscht, daß die Zölle die Haupteinnahme bildeten, daß die Landwirt-Mt die Grundlage des wirtschaftlichen Lebens und die Rohproduktenausfuhr der Haupt-tlet ^ auswärtigen Handel sei. Als dann die Industrie sich hob, verlangten deren Ver-Schutzzölle gegen die europäische Einfuhr, und zugleich trat der Gedanke hervor, diedie a, ^che Herrschaft in ganz Amerika zu gewinnen. Den Hochschutzzöllen widersprachen^.^reideproduzenten, und so entbrannte der Kampf zwischen den Demokraten für müßigendes Republikanern für hohen Zoll. Die Republikaner hinderten 1887 die Tarifreformdie ^"okratischen Präsidenten Cleveland und siegten 1889 beim Präsidentenwechscl durch. Wähl ihres Parteigenossen Benjamin Harrison. Dieser berief im Oktober 1889 einenzu "^werikanisch en Kongreß nach Washington, um ganz Amerika durch einen Zollvereinteil n ^r das wirtschaftliche und politische Übergewicht der Union in dem ganzen Erb-
au, .gründet haben würde. Allein dieser Plan scheiterte an den Sonderinteressen der anderenz^^unischeu Länder. Doch gelang es 1890, dem extremen Hochschutzzoll in der Macd^ r,"h°Bill, die die europäische Industrie vom amerikanischen Markte auszuschließen?ckvu ' Sieg zu verschaffen. Obwohl dann die Demokraten bei der 1893 eingetretenendes » wirtschaftlichen Krisis wieder siegten, so konnten sie doch nur eine mäßige Milderung. swdfes durchsetzen, sie mußten 1896 wieder den Republikanern weichen, die im Dingley-sch ^ ^ni Hochfchutzzollfystem von 1890 zurückkehrten. Hand in Hand mit diesem wirt-tz,^,"chrn Kampfe mit dem Ausland ging eine große imperialistische Kolonial- und«de" ' ?"6bpvlitik. ^ Vereinigten Staaten versuchten das übrige Amerika in direktei Uuj> ^direkte Abhängigkeit zu bringen, die Europäer aus dem ganzen Erdteil zu verdrängen! Stillen Ozean zu beherrschen. Kuba wurde den Spaniern genommen (Z 388), die
> P. wrnseln, Portorico und die Philippinen wurden annektiert (Z 388, 391), und der künftige
! 8g. ^wakanal xrim in volle und alleinige Abhängigkeit von der Union M 391). Das
fjj^^rhundert wird von den wirtschaftlichen Kämpfen zwischen Europa und Amerika er-l ^rov-'r^"' denen sich gewiß auch neue politische und wirtschaftliche Beziehungen derbarschen Staaten zueinander ergeben müssen.
folg. Außenhandel der wichtigeren Länder der Erde gestaltete sich seit dem Jahre 1884^dermaßen und zwar Einfuhr und Ausfuhr im Gesamthandel in Millionen Mark:
^f°hez . . .
^»nkreich
1884
1890
1895
1900
1903
/ G.-E.
3 447,8
4 518,0
4433,0
6 128,7
6 357,0
s G.-A.
3 418,6
3 677,2
3 662,3
4 960,1
5 841,9
s G.-E.
4 243,6
4 416,4
3 984,9
4 790,9
4 558,9
Britannien.
s G.-A.
3 416,9
3 920,6
3 717,3
4 417.3
4 477,6
l G.-E.
7 968,1
8 594,7
8 513,0
10 670,7
11 089,0
) G.-A.
6 046,6
6 706,2
5 839,5
7 229,2
7 351,6
Italien
l G.-E.
1 118,3
1 104,4
1 013,8
1 474,5
1 470,8
) G.-A.
919,3
765,4
893,1
1 184,9
1 208,3
^^°ich-Ungarn ....^»Aand .
/ G.-E.
—
—
1 235,9
1 486,6
1 645,9
s G.-A.
—
—
1 387,6
1 752,4
1 901,0
/ G.-E.
1108,2
977,8
1 184,7
1 353,0
11 666,4
von
«hina . . ' ' '
) G.-A.
1 215,2
1 657,0
1 516,0
1 547,5
1 948,3
l G.-E.
2 804,3
3 129,6
3 074,3
3 569,8
4 308,0
) G.-A.
3 110,2
3 118,2
3 391,7
5 856,8
5 264.6
l G.-E.
379,8
681,1
601,0
701,9
902,8
^pan.
) G.-A.
351,1
469,8
506,1
537,4
589,6
s G.-E.
110,4
250,0
275,3
603,3
666,0
, G.-A.
126,0
173,8
289,9
429,8
608,0
^lier, nicht unwichtige Erscheinung in dem wirtschaftlichen Leben d<ll ^ ^lben auch die Ausstellungen. Durch die großen Wel^rbej ivurden in Industrie und Gewerbe bedeutende Umwandlunge
iipß ^iiihrt, neue Aus- und Einsuhrgebiete erschlossen, neue HandelswecHandelsbeziehungen eröffnet.
sAth ^ste namhafte Ausstellung fand in Paris im Jahre 1796 während der Revolutü^rikxg v * ^Rurquis d'Aveze in St. Cloud eine Ausstellung der Porzellan- und Teppic"cmstaltete. Von da an reihten sich in Frankreich die Ausstellungen rasch aneinand«
Gesamt-
außenhandel
Aus-
stellungen