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Vierter Band.
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Erstes Kapitel: Die internationalen Fragen.

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388.

krespg^tz^^ wurde von dem Verleger seines Blattes, Gordon Bennett, ausgesandt, um den»in-r " ^ verschollenen Livingstone nachzugehen. Er traf wirklich mit ihm zu Udschidschiden ^"Mufika zusammen, und unternahm darauf einen hochbedeutsamen Zug, auf dem er^ Viktoria-Nyanzasee und das Reich Uganda erforschte, dann auf einer abenteuerlichend *"^ahrt über Katarakte und Flußschnellen, häufig im Kampfe mit den Eingeborenen,l'ck? Kongo Hinabfuhr, die Identität dieses Mittelafrikanischen Riesenstromes mit dem

früher bekannten Lualaba feststellte und eine große schiffbare Wasserstraße in das Herzist» ^ "achwies. 1887 übernahm Stanley die Führung einer, mit Unterstützung der ägyp-Regierung von englischen Kapitalisten ausgerüsteten Expedition zum Entsatz von Eminffiek ' "ach schweren Verlusten und großen Leiden seiner Mannschaft traf er mit Emindas "Ern) zusammen, vermochte aber denselben erst 1889 zur Rückkehr zu bewegen. Ingeheimnisvolle Reich des Muata Jamwo drang von Loanda an der Westküste aus der^"lenburger Paul Pogge vor. Die Durchkreuzung des Erdteils von Loanda und derhkü-^Eudung nach Sansibar, welche Pogge und der Leutnant Wiß mann ausführte,fork^^ M den kühnsten Taten der Afrikaforschung. Wißmanns Verdienst war die Er-der n"^ ^r mächtigen Wasserstraße des Kassai, eines Nebenflusses des Kongo. Die KenntnisVan^^Este wurde durch die deutsche Unternehmung von Güßfeldt, Pechuel-Lösche,reis u- erweitert. Später unternahm Güßfeldt auch eine erfolgreiche Erforschungs-^ ""4 den südamerikanischen Anden. Auch der Ethnograph Bastian hat die ganze Welt,H^ka, Ostasien, Südamerika wissenschaftlich durchforscht. Der französische Marineoffizier d ebereiste die Landschaften am Ogowe und am rechten Kongoufer und gewann fürfors»!^^ ein Kolonialreich am Äquator (Z 357). Die Länder am Niger und Benue er-Ü>erh Eduard Flegel aus Wilna; seine Absicht, diese Gebiete für Deutschland zu er-konnte er aber nicht ausführen, da ihm inzwischen die Engländer zuvorgekommen waren.8e ^r natürlichste und leichteste Weg in das Innere Afrikas ist das Niltal. Für diem ^Mhische Forschung in jenen Landschaften war der ägyptische Feldzug Napoleons I.dgH fruchtbarer Anregung. Das Problem der Nilquellen, mit dessen Lösung sich schonAltertum beschäftigt hatte, wurde durch die Reisen der Engländer Blurton, Speke,ersn^i^ und Baker gelöst. Die Küsten des Roten Meeeres, Abessynien, Sudan, Kordofan,Und 8 1822—1827 und 1830-1834 EduardRüppell,TheodorvonHenglin

Er Schweizer Werner Munzinger, der im Kampf gegen die Abessynier fiel. Derdix mpfEer Dr. Schw einfurth beschrieb die Flora des Nilgebietes und Äthiopiens, untersuchte> ^ulandschaften am Roten Meer, bereiste die unbekannten Gebiete der Njam-Njam, Mon-°Es Zwergvolkes der Akka und entdeckte den Uellestrom. Seinen Spuren folgte derE^^Eusse Wilhelm Junker auf kühnen und abenteuerlichen Reisen, die ihn auch mitdjx ^ ssufch? (Eduard Schnitzler aus Schlesien) zusammenführten. Emin Pascha hatt>-Äquatorialprovinz (Z 348), zu deren Gouverneur er eingesetzt wurde und in der erZjm Estuche Verwaltung einführte, nebst den benachbarten unbekaiintenjLändern in zahlreichenwirket durchwandert. Durch den Aufstand des Mahdi (K 348) im Sudan wurde er von allem^Üden*/u*ck> Norden und durch die feindselige Haltung des Königs von Uganda auch nachseez wn abgeschnitten. Erst Stanley (siehe oben) gelang es, ihn zum Südufer des Viktoria-bring "o von da über Tabora nach Mwapwa, der ersten Station auf deutschem Gebiet, zuwo eine vom Reichskommissar Major v. Wißmann abgesandte Truppe ihnsch^x Svmoyo geleitete. Hier hatte Emin Pascha das Unglück, sich durch einen Sturziq deut'I""^E Verletzungen zuzuziehen. Nach seiner Wiederherstellung trat er im März 1891^«nat r. Dienste, um im April mit einem Zuge nach dem Viktoriasee auszubrechen. Er»M Lu s r Mm Jturi, wurde aber durch Verrat eines Arabers in der Nähe von Kibongesvrsch^^ba ermordet. Auch Karl Peters (Z 330) hat sich große Verdienste um die Er-w ^fiafrikas erworben) er unternahm von 1887—1890 bedeutende Forschungsreisenv. d, H Den Jubafluß und die Schneeregionen des Kilimandscharo erforschte der Baronfall i>e/^"' aber mit dem größten Teil seiner Mannschaft bei Berdera in einem Über-i.^^vli den Tod fand. Den Stromlauf des Zambesi und die Länder zwischen diesempfiffe x,, Kapland bereiste 1872—1880 der böhmische Arzt Dr. Holub. Auf einer^Ugebn/^ ^ Reiche Bornu und Wadai fiel M. von Baurmann durch Meuchelmord derMarokko und das Atlasgebirge, die Sahara und die lybische Wüste, die Oase^en' Bornu und Sokoto, die Niger- und Benueländer, die Cyrenaika u. a.

Abirren ^865—1885 das Forschungsgebiet des Bremers Gerhard Rohlfs. Seinen

die Ä»^ Gustav Nachtigal aus Stendal, der 1869 von Tripolis aus über Tibesti^f»r 6> uach Kuka, der Hauptstadt von Bornu, zog. Dann wanderte er nach Wadai,^üasrikn" -f"v und dem Sudan. Im Jahre 1884 wurde er als kaiserlicher Kommissar nachgesandt (H 330). Auf der Rückfahrt nach Deutschland erlag er einem Tropenfieber.

1875-1889-

April 1888

1875Pogge18W-188LWißmanngeb. 1853

1884—1885

1882/1883

Bastian

1825-1905-

seit 1875

seit 1873

1855-1870'Rüppell1794-1884-Heuglin1824—1876Munzinger1832-1875Schwein-furthgeb. 1836Junker1840-1892Emin PasckaL1840—1892seit 1876

1883

1892

Peters geb..1856

v. d. Decken-1833-1865

Holubgeb. 1847Baurmann1835—1863.

RohUs

1831—1896

Nachtigal

1834-1885