Zweites Kapitel: Die Einzelländer.
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Grew
Ze. Aber der Präsident Krüger und General Joubert verlegten ihnen den Weg bei l. Jan. 1896
und zwangen sie, die Waffen zu strecken. Der Freibeuterzug rief in der ganzen 2 . Jan.eine gewaltige Entrüstung hervor, der namentlich der deutsche Kaiser Wilhelm in einen:
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Krügersdorp^elt eine g,
. ewgramme an Krüger beredten Ausdruck gab (ß 381). Der Präsident zeigte sich nun einer-^ns als geschickter Diplomat, indem er durch Milde gegen die zum Tode verurteilten Leiter^ »Reformkomitees" das englische Unrecht um so schärfer erkennen ließ; anderseits aberkaf er alle Vorbereitungen zu dem nach aller Voraussicht unvermeidlich gewordenen Kriegu England; der Zug Jamesons fand nämlich in England nicht die entsprechende Sühne,letmehr wurde es wahrscheinlich, daß Chamberlain mit Cecil Rhodes in Verbindung ge-I^uden hatte. Den letzteren zwangen die Afrikander der Kapkolonie, die Stammverwandten" Buren, zum Rücktritt von seinem Ministerposten und gaben sich im Ministerium Schreiner^^jung, die zwischen Engländern und Holländern möglichst zu vermitteln suchte. KrügerMoß ein Bündnis mit dem Oranjestaat und ließ reichlich Waffen und Kriegsvorrat inas Burenland einführen. Als nun England in den Verhandlungen um die Gewährungks Wahlrechtes an die Uitlanders immer neue Forderungen stellte, die darauf berechnetein*s"' Buren zum äußersten zu treiben, da erfolgte das Ultimatum der Buren : Einsetzung io. Ott. 18S9nes Schiedsgerichts, Zurückziehung der englischen Truppen und Einstellung der englischen^Z^pensendungen. Chamberlain verweigerte jede Verhandlung über solche Forderungen,s» . i" überschritten die Burenkommandos, die durch das eine Wort Krügers „Oorlog"
*^g) den Marschbefehl erhielten, die Grenze von Natal. 12. Ott. isss
Ähre Streitkräfte betrugen nach Angabe der Engländer bei Beginn des Krieges 54800 Burenkrtegr uun, denen diese kaum 30000 entgegenstellen konnten. Nach den Mitteilungen der BurenGesamtzahl ihrer Krieger niemals 36000 überschritten. Sie schnitten Kimberleh undW von der Verbindung mit Kapstadt ab und besetzten die nach Natal hineinführenden
1S. Ott.21. Ott.
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»j?u*8spässe. Der englische General White konnte den 20000 Mann des burischen Ober-dherrn, Generals Joubert, nur 13000 gegenüberstellen. Sein Untergeneral Symonsden Buren bei Glancoe geschlagen; die Trümmer des englischen Heeres flüchtetenm ^ ^adysnnth. Trotz eines Erfolges der Engländer bei Elandslaagte, bei dem das deutscheUrenhiifzxorps vernichtet und sein Oberst Schiel gefangengenommen wurde, konnte General. düe die Einschließung von Ladysmith durch Joubert nicht hindern. Während dieserei» Batal bis zum Tugela besetzte, drangen weitere Burenkommandos in die Kapkoloniel ' wo zahlreiche waffenfähige Mannschaften sich mit ihnen vereinigten. Am 31. Oktober^"dete der englische Oberbefehlshaber Sir Redvers Buller in Kapstadt. Um ihn nachin ^ ^ Ziehen, unternahm Joubert einen Vorstoß auf Pietermaritzburg. Buller überließden V dem General Methuen den Entsatz von Kimberleh, während General Hatacrebei der Kapkolonie vom Feinde freimachen sollte. Methuen errang nun zwar W., W. Nov
^ Belinont und Graspau scheinbare Erfolge, wurde aber am Modderfluß und bei^N^.?"^ontein von General Cronje so entscheidend geschlagen, daß der englischelm m ^ ^us Stocken geriet. Fast gleichzeitig erlitt General Hatacre bei den Stormbergen,m Rvrdosten der Kapkolonie, eine schwere Niederlage, während fünf Tage später Bullers'uch, Ladysmith zu entsetzen, bei Colenso am Tugela vereitelt wurde,g- Diese Lage bewog nun die englische Regierung, die beiden bedeutendsten englischentros^^ "ach Südafrika zuschicken: Lord Rob erts (Z 349) und Kitchener (siehe oben). Dieseentm ^0- Januar 1900 in Kapstadt ein, konnten aber mit den durch die Niederlagen--- utigtm Truppen nichts beginnen, solange die unterwegs befindlichen 150000 Mann
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??°rstärkungen,
"Naet zu denen auch Kanada und Australien Mannschaften stellten, noch nicht
die x? . " waren. Indessen bewachten englische Kriegsschiffe die portugiesische Delagoabai,i>Mtsck^^ neutrale Verbindung Transvaals mit dem Meere, und vergriffen sich hier an(8 38n ^ichspostdampfern, die sie rücksichtslos nach Kriegskonterbande untersuchtenbiedert nochmaliger Versuch Bullers, Ladysmith zu entsetzen, brachte ihm die blutigsteBuren Krieges am Spionkop und eine zweite am Vaalkrantz ein, während die^-J""-,^
Roberts u ^ Colesberg und Rensburg kleinere Erfolge errangen. Nun übernahm Lord i2.,i^Febr.Krieqsj», Befehl und begann, statt der oft gescheiterten Frontangriffe, eine andere Art derJakotzz^ung. Er umging mit fünfzehnfacher Übermacht die Stellung der Buren bei(8 347t ^?°uje mußte sich nach dreitägigem Kampfe, dem Jahrestage von Majubahill
Bronze mutzte steh nach oreiraglgem orampze, oem Jahrestage von ÄiazuvayiU0 mit 4300 Mann am Paardeberg ergeben. Kimberleh war befreit. Die nächsteBlve "uch das Ausgeben der Belagerung von Ladysmith. Lord Roberts besetzte
vou ^°utein, ohne Widerstand zu finden. Friedensvcrhandlungen beider Republiken, dieunterstützt wurden, lehnte England schroff ab. An Stelle des inzwischenzur A >?EU Joubert (27. März) trat LouisBotha, dem die Generale Dewet und DelareyEe standen. Große Erfolge im offenen Felde waren den Buren nun nicht mehr
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13. März