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Lehrbuch der Zoologie : für höhere Lehranstalten, die Hand des Lehrers und für alle Freunde der Natur / von O. Schmeil
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Wichtige Lebenserscheinungen der Tiere.

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Fortbewegung im Wasser: Schwimmen (Fische). Schwimmwerkzeuge: Schwanz(Fische. Wal, Flußkrebs): Flossen oder flossenförmige Gliedmaßen (ebenda, Seehund);Schwimmfüße (Ente). Ausstößen des Wassers (Tintenfisch, Qualle).

Fortbewegung durch die Luft: Flug (Vögel, Insekten).

Festsitzende Tiere (Süßwasserschwamm, Korallentiere, Rankenfüßler). ..Seß-hafte Tiere (Flußmuschel).

2. Atmung. Wesen der Atmung (Mensch). Atmung erfolgt durch die gesamte Körper-oberfläche (Urtiere, Hohltiere u. a.), durch Kiemen (Fische), durch Luftröhren oder Tracheen(Insekten), durch Lungen (Wirbeltiere). Hautatmung (Lurche).

Lautäußerung: Kehlkopf der Säugetiere und Vögel; Schallblase (Wasserfrosch);Knochentrommel (Brüllaffen). Musikinstrumente der Insekten (Laubheuschrecke u. a.).

Blutkreislauf: Wesen (Mensch). Verschiedene Ausbildung des Herzens bei Säuge-tieren und Vögeln, Kriechtieren, Lurchen, Fischen, Gliederfüßlern, Weichtieren.

3. Verdauung. Wesen (Mensch). Gebiß der Wirbeltiere. Zähne bei anderen Tier-gruppen. Schnabel der Vögel. Mundwerkzeuge der Insekten. Kropf, Drüsen- und Kau-magen der Vögel.

Art der Nahrung: Fleischfresser (Katze, Raubvögel, Raubinsekten u. v. a.);Aasfresser (Hyäne, Geier, Totengräber); Pflanzenfresser (Rind, Raupe des Kohlweißlingsu - v. a.); Allesfresser (Bär, Dachs u. v. a.); fein verteilte, faulende Tier- und Pflanzenstoffe(Teichmuschel); Pflanzensäfte (Schmetterlinge, Blattläuse, Wanzen u. a.). Barten derWale; Reusei} der Fische. Zunge von Specht, Chamäleon, Süßwasserfrosch u. a. Fang-arme (Tintenfisch, Süßwasserpolyp). Netz der Spinnen (Kreuzspinne). VerschiedeneUarmlänge bei Fleisch- und Pflanzenfressern (Katze, Rind).

Schmarotzer: Innenschmarotzer (Bandwurm, Trichine); Außenschmarotzer (Blut-e gel, blutsaugende Insekten).

Ernährungs-Genossenschaften (Einsiedlerkrebs und Seerose).Sklaven(Ameisen). Staatenbildung (Honigbiene, Ameisen u. a.).

Wanderungen (Wanderheuschrecke, Wandertaube u. a.). Zug der Vögel.

4. Wärmebedürfnis. Gleichwarme Tiere (Säugetiere); Wärmesohutz durch Haareu nd Federn (ebenda und Vögel). Wechselwarme Tiere (Kriechtiere). Winterschlaf (Fleder-maus); Sommerschlaf (Krokodil). Einfrieren (Gletscherfloh). Tag-, Nacht- und Dämme-rungstiere; Tiere, die bei dauerndem Lichtmangel leben (Maulwurf, Olm, Tiefseebewohner,Innenschmarotzer).

5. Schutz gegen Feinde. Waffen: Zähne, Krallen, Hufe, Hörner, Geweihe (zahlreicheSäugetiere). Schnabel und Krallen der Vögel. Giftdrüsen (Kreuzotter, Skorpion u. a.).Schuppen und- Schilder (Kriechtiere).

Starke Behaarung (Prozessionsspinner, Bärenraupe). Borstenkleid (Igel u. a.).

Übelriechende Säfte (Ölkäfer, Goldlaufkäfer u. a.).

Schneller Lauf (Hase u. v. a.). Baumleben (Eichhörnchen); Sumpfleben (Wild-schwein) ; Flucht auf das Wasser; Tauchen (Ente u. a. Wasservögel).

Totstellen (zahlreiche Insekten). Sträuben der Federn und Haare; Schreien;fischen der Schlangen.

Große Fruchtbarkeit (Nagetiere; Kohlweißling u. v. a. Insekten).

Übereinstimmung zwischen der Farbe der Tiere und ihrer Umgebung( so g- Schutz- und Deckfärbung): Steppentiere (Hase, Rebhuhn u. a.); Wüstentiere (Ga-ulle u. a.); Polartiere (Eisbär, Schneehuhn u. a.); Waldtiere (Reh u. a.); Grundbewohner(Wels, Aal u. a.); im freien Wasser lebende Tiere (Hering, Qualle u. a.). Gestreifteu nd gefleckte Tiere (Tiger, Leopard u. a.). Färbung bei Schmetterlingen und anderen In-sekten.

Schreckfärbung ( ?): Feuersalamander, Unke u. a.

Nachahmende Gestalt ( ?): Stabheuschrecke, wandelndes Blatt, Spannerraupen,lattschmetterling.

6. Fortpflanzung. Lebendige Junge gebärend (Säugetiere u. a.).

Eier (Vögel, Wasserfrosch, Bandwurm u. v. a.).

Teilung (Pantoffeltierchen). Verschmelzung (ebenda).