betteln schämet er sich; des Wohllebens ister gewöhnt: Was thut er dann ? Er nimtseine Zuflucht zu unerlaubten Kniffen: umseine Noth wenigstens in etwas zu erleichtern,begeht er Ungerechtigkeiten und stürzet sich soaus einem zeitlichen Elende auch noch m dasewige. Er würd- bey ihm übel be-rüchtiyet, als hatte er dessen Güterverschwendet.
Das sind gewöhnliche Folgen einer ver-schwenderischen Haushaltung. Dies erkenenund fürchten wir alle; warnende Beyspieleliegen vor Unsern Augen: und -och ist eineArc von Verschwendung, wovon unsere Vaternickt einmal den Name wußten, und die zubenennen, wir ein Wort aus einer fremdenSprache haben herhohlen müssen, der Luxusist unter uns bey nahe zur Nothwendigkeitgeworden. Ja es ist eine allgemeine Klage,„man könne so nicht länger bestehen, und„wenn dem Uebel nicht noch bey Zeiten ge-heuert werde, so werde es endlich alle von„unsern Vorältern hinterlassene Güter ver-schlingen , die blühendsten Häuser zerstöre».