Schuld zur Last : man machet seinen Ehr«genossen und Kinder und alles um sich herohne Rettung unglücklich: Saget, ist dasnicht böses genug, nicht wider alle Vor-schriften und Gesetze der Religion / nicht vorGott des Fluches würdig?
Denket nicht , daß ihr Euerseits nie sowett gehen und Euch vor solchen Uebelnwohl hüten werdet : so denken Anfangs alleLuxusanhänger ; aber hat man sich einmalunter dessen Herrschaft begeben, so wird erein Tyrann, der Euch nicht über Euch sech-sten Meister läßt, keine Schranken kennet,und von einem Uebel zum andern hinreißt.Glaubet ihr wohl, Salomon, nachdem ersich vorgenommen, seinem Hange nach Ver-gnügen ganz zu folgen, glaubet ihr, dieserweise König hätte jemals gedacht, es würdeendlich so weit mit ihm kommen, -aß erdie Einkünfte seines reichen Staates dadurcherschuftn, sein Volk mit neuen Auflagendrücken , und die Religion seiner Väter öf-fentlich schänden würde? Und dennoch warder endlich dahin gebracht, daß er sei» Volk