zz4 Beschreibung der Mirackten
auß zu breiten beginne / Massen dann der erste Gnaden ^Swohm sich zu den Engten vnd himlischen Heerscharen > awem er/von welchem selbige höchst ergetzt werden: Der vander Gnaden-Fluß aber eylet den Frommen vnd Ge, qrechten zu/davon sie im Gmcn gestärckt werden : Derdritte GnademBrun ivi gewink seinen Lauff zu > dallen Betrübt, vnd Trostlosen Seelen/ davon sie innig, dlicheHertzstärckungschöpffcn: Der letzte vnd vierte len- a
cket sich vnd rinnet den armseligen Sünderen aller ge. silimpfig zu/ dardurch sie von den Macklen der Sünden Emögenabgewaschen vnd gereiniget werden! Sintemal üderhönigfliessende Vaner Bernardus es also becheüret: u
^ Wasbedarff esviel: ist ein Brun aller «
Gnaden/ein Duell der Barmhertzigkeit gegen allen sim. ^
digcn Seelen/ zu welchen sie ihre vnermeßliche Miltig- Skeil so reichlich stressen macht/ sie ist derjenige Brun nach ^ awelchemvnser Durst-leydendeSeel einig vnd allein solle! ^erachten; Dann gleichwie ein Brunquell durch heim,. ^lieh verborgene Gang der Erden ihr Wasser häuffig ge- Ywmiict/ vnd selbigesvnauffbörlich außzugicsscn pflegt / ueben also ein lebendiger Bron der Barmher- H
tzigkeit empfangt vnd gießt auß das süss, vnd j trostreiche ^Enadenm?asser / so ursprünglich von Christo als einem ^wahren Gnaden - Fels auff sie / von ihro aber auff ^vns verwisene Eva Kinder hauptsächlich rinnen vnd ^stiefsii! tbut! t ^
Sonsten solle obangedeuter Fluß ?stison.so viel heiß ^seit als ein Mänge oder Schar / alldieweil selbiger sich ^in zehcn grosse Wasser, ström ergiessec: Eben also ist ,Maria die miltrrichste Iungfraw mit aller vM/ ^
^v-ln,OsmLlr. in pür-s. K.V. >1, t^ior. äe L. '
«»nkempl.HV.Lernsrci.lcro» 8.V.