zz8 Beschreibung der Miracklen
färbige Gnaden-Bach aller Märtyrer; Der vnerschöpf- ,liche Gnaden. Bron so vieler tausend Beichtiger vnd .außerwöhlten Iungftawen ; Die vnermeßliche Gna-den- Quell aller hocherleuchren Kirchen - Lehreren vnd !Doctoren ergießen sich sämtlich in den tieffesten Ab- 'gründ deß rart Jungsräwlichen Hertzcns bS ^ KI ^^Gleichwie nuv derohalben alle Wasser - Tropfstein deß ,Ditc^rs nicht können gezehlt werden/ also noch viel weni- ^ger kan das Gnaden-Thau vnd ihre mütter- §
liche Crbärmbde ergründet noch abgemessen werden. a l> jWann demnach nun das schöne Gold vor dem vn- ^mössgen Glantz vnd Schein deß edlen Chrysolith- ,Steins erbleichen vnd sich schainen/ja gleichsam vor des-sen strablenden Klarheit sich verbergen muss; Was solle idann erst lVlkkI^ vnsers himlischen Chrysolith, steins ^vnbcgreiflicher Glantz',vnd Schönheit bey dein-vnd mei« ,
ncm Herycn vermögen ? Warlich nichts andere als vns ,
zur reinen Gegen-Lieb eyfferigst anzustammen! Herziger ,Pilgram/ höre noch ein grösseres Wunder von der vn- s»crgleichlichen Schönheit dises Marianischen edlen ,Chrysolith. Steins / will sagen / von lVILU. Iselb- ,sien : was vor Jahren von soviel Gottseligen Alt-Vat-' ,teren/ Patriarchen/ Königen / vnd Propheten mit so ,manigfaltigcn Seufftzeren verlangt ward: llrin-m ' .llirumpeses 6 oeIo 8 LL< 1 elcenäcre 8 .Ii 2 . 64 .v. i. 9 ,
grosser Gott! daß doch dermahl eines den Himmel wol-'lest auffschliessen/ vnd zu vns herunder steigen ? So ha- sben sie dannoch bey der Göttlichen Audientz mit allem ih- ,
rem hertzlichen Geufftzcn vnd Flehen nichts ausbringen > ,noch erhalten mögen/ es wäre dann Sach/ daß diftr all- ^gewaltige Gott etwan durch eine irrdisch; Creamr Kraft ,
a, §. NonLvenk. in 5prc. Virx. c.b. ipicysrii.ä S. L-ur, rjj L, V> üb, 1,