8 120 vermag ein GOtt, wenn er die Kranken pflegt.nd wie? 0. g 5Sir müſſen itzt dle Augenblicke ſparen:onſt moͤchte Kain entfahren.Erklecke dir mein Wort:Du eile zu dem Bruder fort.Und ſollen wir nicht zu dem Vater eilen?Um unſre Luſt mit ihm zu theilen.Kommt unſer liebe Bruder nut,Wird der vereinte TrittVergnuͤglicher ſen alle. 5Laßt uns indeſſen zu dem Himmel ſchreyn,Und von dorther gewaͤrtig ſeyn,0 Daß unſers Vaters Wunſch dem Bruder doch aleChirza. Dieß Schreyen geht zu GOtt nicht fruchtlos ab.Der uns den Vater wieder gabGiebt auch mit ihm den Frieden wieder,Und ihm in euch vereinte Bruder.
Mehala gehet ab.
1. Abel, Thirza. N. Abel.
Vater der betruͤbten Kinder! Gieß auf Kain deine Gnade:Sieh auf zween bethraͤnte Suͤnder: Leit uns eben auf dem Pfade:
Hoͤr ihr Danken, hoͤr ihr Flehn. Mach aus allen nur ein HerzLaß die Huld, die uns entzuͤckete, Und ſoll dein gehäufter SegenUnd den Vater nicht erdruͤcket, Wider mich den Neid erregenIn vergnüuͤgter Volle ſehn. Sey mein Theil vielmehr der Schmerz.Heiß ihn nicht ſein Sterben lieben, Anders Gluͤck ſey ihm deſchieden,Wenn wir ihn durch Zwiſt betruͤben. Und dex meine ſey der Frieden.
n aus demuch Bruder, wie! du liebeſt mich ſo ſehr?W— Und ich hinwiederum, ich ſoll dich haſſen?mit Mehala Fort mit dem Greuli ich will, ich kanns nicht mehr;tommend. Und kann mein altes Thun kaum faſſen.Ae let aiebe äUnd will mich um dein Herz als Bruder mehr beſtreben.Abel. Herzliebſter Bruder! o welch eine Luſt! fEs keimt fuͤr mich ein neues Leben.itt ich um deinen Hinterhalt gewußt, öWie hatt es mich gefreut, mein Herz ganz micht