Band 
Erster Theil.
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LXII
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eine» heiligen und ewigen Bund geschlossen,oder ob nur eine Sucht nach äußerer Anerken-nung, nach Glanz, Ruhm und Auszeichnungdes Augenblicks vorwaltet, und er an die mo-dischen Interessen sich anschließt. Wer nur mitdem Strome schwimmt, nur der Mode des TagShuldigt, nur dem Eindruck sich hingiebt, den dieGegenwart ihm darbietet, kann wohl zur Vir-tuosität sich empor schwingen, doch die höchsteWeihe der Tugend eines Schriftstellers kann erniemals empfangen. Diese höchste Weihe istseine Liebe zur Wahrheit, feine Furchtlosigkeit,seine Moralität und die daraus hervorgehendeUnabhängigkeit. Es bleibt immer unter demKarakter der Ehre ein Partheimann zu seyn.

Der Schriftsteller, dem seine höhere Be-stimmung aufgeht, strebt nach dem Centrum derHumanität. Indem er sein Objekt beleuchtet,es in die Erscheinungswelt einführt, muß erdies Objekt, zugleich sich selbst zum Höherenemporheben. Nur im Leben der Liebe istdies Höhere zu finden. Nur wo die Liebe die

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