rechte Maas dieser Lange dadurch entscheidendausgesprochen, daß der Neuter vom Pferde dieErde noch muß so bequem erreichen können,um einen etwa sich niedergeworfenen Mann zudurchstechen. Mit einer Klinge von 3 Fuß Langekann dies geschehen, wobei das gewöhnliche Maasder Reuterpferde zur Basis genommen worden.Ein zu langes Schwert macht unbeholfen undist schwer zu führen; ein zu kurzes entsprichtdem so eben angegebenen wichtigen Zweck nicht.Man hatt« die Pallasche ungewöhnlich verlän-gert, um im Anreuten auf Fußvolk das Bajonetzu paralisiren, welches aber dennoch, wenn dieseStand hielt, niemals gelingen wollte. Nur dieLanze giebt diesen wichtigen Vortheil, und selbstdas tapferste, geschlossenste Fußvolk muß ihrunterliegen, wenn die Reuterei es ernstlich meintund eS aufs äußerste treibt.
Noch ist das Gewicht der Klinge wichtig.Davon hangt nämlich die Gewalt des Hiebessehr mit ab. Doch aber muß bei Bestimmungder Schwere mehr die Kraft des Arms, als dieKraft des Hiebes beachtet werden. Man hat